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Zentrum für Physikalische Therapie

Physiotherapie

Im Vordergrund der Physikalischen Therapie im Akutkrankenhaus steht die Mobilisation der Patienten nach akuter Erkrankung oder Operation.

Unser Ziel und unsere Aufgabe ist es, die Patienten zeitnah zu behandeln und ihren Heilungsprozess intensiv zu unterstützen.

Die Therapie des Patienten basiert immer auf dem aktuellen Befund inklusive Anamnese des Patienten: Hier wird Mobilität, Gelenkbeweglichkeit, Schmerzmuster und Status der Aktuellen- sowie Nebendiagnosen abgeklärt und je nach Belastbarkeit des Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt, der die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Patienten berücksichtigt.

Physiotherapie in der Inneren Medizin

Die Physiotherapeuten in der Inneren Medizin betreuen Patienten aus den pneumologischen, kardiologischen, onkologischen und nephrologischen Bereichen. Versorgt werden außerdem Patienten aus der Gynäkologie, der Geburtshilfe, der Klinik für Hals-,Nasen- und Ohrenheilkunde, der Dermatologie, der Palliativmedizin sowie der Psychiatrie und Psychosomatik.

In der Pneumologie:

  • Atemtherapie/Pneumonieprophylaxe
  • Sekretmanagement
    (Mechanischer Hustenassistent, Atemgasbefeuchtung)
  • Mobilisation

In der Kardiologie:

  • Anleitung zum selbstständigen Üben
  • Mobilisation mit und ohne Hilfsmittel (nach akuten Herzerkrankungen, nach Herzschrittmacher- und Herzklappenoperationen)
  • Atemtherapie
  • Anleitung zum selbstständigen Üben
  • Versorgung mit Hilfsmitteln und Anleitung zur Nutzung (z.B. Rollator)

Auf der zentralen Intensivstation:

  • Frühmobilisation
  • Kontrakturprophylaxe
  • Thromboseprophylaxe
  • Atemtherapie
  • Sekretmanagement
  • Frühförderung und Verbesserung der Wahrnehmung
  • Überleitung von der Intensivtherapie zur normalen Station
  • Anleitung zum selbstständigen Üben
  • Begleitung und Beratung von Patienten und Angehörigen

In der Geburtshilfe:

  • Bauchbefund und Rückbildungsgymnastik bei den Wöchnerinnen

In der Gynäkologie:

  • Spezielle Physiotherapie nach gynäkologischen Operationen (z.B. Gebärmutterentfernungen, Behandlung bei Harn- und Stuhlinkontinenz)

Im Brustzentrum:

  • Physiotherapie nach Brustoperationen

In der Urologie:

  • Beckenbodentherapie nach Prostataentfernung, Blasenentfernung und Neoblasen sowie Nierenentfernungen

In der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

 

 

 

Physiotherapie in der Neurologie

Die Physiotherapeuten im Fachbereich Neurologie konzentrieren sich auf zwei Bereiche:

  1. Akuter Schlaganfall (Stroke Unit)
    Ein interdisziplinäres Team aus Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten behandelt Patienten mit einem Schlaganfall
  2. Stationäre Behandlung
    Hier werden Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems einschließlich des Rückenmarks sowie mit peripheren Nervenläsionen behandelt.

Das Therapieangebot:

  • Krankengymnastik
  • Konzept nach PNF
  • Konzept nach Bobath
  • Konzept nach Vojta
  • Elektrotherapie
  • Wärme und Kälte

Physiotherapie in der Chirurgie

Im Vordergrund der Therapie auf den chirurgischen Stationen steht die Frühmobilisation, die Wiederherstellung und Erhaltung der Mobilität und Lebensqualität der Patienten.

Schwerpunktmäßig arbeitet das Team in der Unfallchirurgie und der Hand- und Wiederherstellungschirurgie (PLC)

Die Krankengymnastik nach einer Operation beinhaltet somit die Atemtherapie, die Mobilisation, Schmerzreduktion und Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit.

Dabei ist unter anderem die Gangschule, also das Erlernen des Gehens an Unterarmstützen oder anderen Hilfsmitteln (wie Rollatoren) je nach Belastungsstabilität der operierten Frakturen ein Schwerpunkt der Behandlung, damit die Patienten für die weitere Therapie im häuslichen Bereich oder in der Rehabilitationseinrichtung mobil sind.


Im Bereich der degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen steht die Schmerzreduktion mit Hilfe von Fango, Stufenlagerung und Tens, die manuelle Therapie und die Rückenschule im Fokus der behandelnden Therapeuten. Zusätzlich wird eine Schlingentischtherapie angeboten.

 

Therapiekonzepte:

  • Manuelle Therapie
  • Schlingentischtherapie
  • Wärme-Kälte-Therapie
  • Elektrotherapie
  • Triggerpunkttherapie
  • Fascientechnik
  • PNF
  • CPM (Bewegungsschiene)
  • Tapen
  • Hilfsmittelversorgung und Anpassung
  • Amputationsschulung
  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)

 

 

 

Physiotherapie in der Kinderklinik

Wir behandeln Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit verschiedenartigen Bewegungsstörungen und körperlichen Einschränkungen durch unterschiedlichste Ursachen.

  • chronische Erkrankungen ( z.B. Asthma, Mukoviszidose, Muskelerkrankungen, Rheuma, Diabetes etc.)
  • Patienten aus dem Bereich der Kinderchirurgie und Kindertraumatologie
  • zentrale Koordinationsstörungen- und Tonusstörungen, Symmetriestörungen
  • Cerebralparesen, zentrale, spinale und periphere Lähmungen (z.B. Querschnittslähmung, Plexusparese, Multiple Sklerose)
  • Fehlbidungen und Erkrankungen des Skelettsystems (z.B. Skoliose, Hüftluxation, Fußfehlstellungen z.B. Klumpfuß etc.)
  • Beatmete Patienten

Die Physiotherapie aktiviert und stabilisiert die natürlichen Funktionen des zentralen Nervensystems sowie bestimmte Bewegungsmuster und den Atemrhythmus. Über diesen kann der Patient in seiner spontanen Haltung, Bewegung und Atmung dann (wieder) automatisch verfügen. Auf diese Weise wird die sensomotorische Entwicklung des Patienten gefördert und wiederhergestellt.

Wir bieten:

  • Neurophysiologische Behandlungsmethoden nach Bobath / Vojta / PNF
  • Infant Handling (Handhabung des Säuglings)
  • Manuelle Therapie
  • Atemtherapie auch mit Unterstützung des Cough Assist Pegaso und des Airvo 2
  • Asthamschulung
  • Dreidimensionale manuelle Fußtherapie nach Barbara Zukunft-Huber
  • Skoliose Therapie nach Gocht-Gessner

Ansprechpartnerin:

Heike Weber (Physiotherapeutin)

Tel.: 02351 46-66088