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Innere VI

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Therapiegespräch

Psychosomatische Versorgung am Klinikum Lüdenscheid unter den Bedingungen der Corona-Pandemie

Liebe Patient*innen,
liebe Mitarbeiter*innen am Klinikum Lüdenscheid und liebe Zuweiser*innen,


aufgrund der aktuellen Entwicklungen und zur Sicherstellung der stationären Versorgung im Klinikum haben wir unsere Tagesklinik vorübergehend geschlossen und unser stationäres Behandlungsangebot etwas reduziert und modifiziert, um den Schutz der Patient*innen und Mitarbeiter*innen gewährleisten zu können.

Wir werden aber weiterhin für Patienten ansprechbar sein und sie - in ständiger Absprache mit der Hygiene - soweit es ärztlich indiziert ist, stationär und ambulant in der Psychosomatik behandeln.


Wir möchten Sie und Ihre Nächsten dabei unterstützen, die akute Krise möglichst gut zu bewältigen. Um das Infektionsrisiko für Sie und für unsere Mitarbeiter*innen gering zu halten, bieten wir neben den Gesprächen in der Ambulanz telemedizinische Erstgespräche per Telefon an.

Für Mitarbeiter*innen des Klinikums Lüdenscheid und der Stadtklinik Werdohl, die unter akuten Stressfolgesymptomen leiden, bieten wir persönliche sowie telemedizinische Beratung und Krisenintervention an.

Für besorgte und interessierte Bürger*innen haben wir ein Informationsangebot zum Umgang mit seelischen Belastungen durch den Coronavirus  zusammengestellt.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie und Ihre Nächsten die akute Krise stabil meistern. Mit freundlichen Grüßen  Dr. Gerhard Hildenbrand Klinikdirektor

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, die 1996 von Klinikdirektor Dr. Hildenbrand gegründet wurde, verfügt über eine Station (23 Betten), eine Tagesklinik (10 Plätze), einen Konsiliar- und Liaisondienst und eine Ambulanz.

Untersucht und behandelt werden Menschen, deren körperliche und emotionale Beschwerden (wie z.B. Herz- oder Magen-Darm-Beschwerden, Schmerzen, Schwindel, Übelkeit, Ängste, Depressionen, Burnout etc.) durch seelische Belastungen (Stress, traumatische Erfahrungen), äußere (zwischenmenschliche) oder innere Konflikte hervorgerufen werden oder deren körperliche Erkrankungen mit emotionalen Beeinträchtigungen einhergehen (z.B. Herzinfarkt und Angst, Diabetes und Depression).

Die Integration in ein Klinikum der Maximalversorgung und die enge Kooperation mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten in der Region ermöglichen es uns mit unseren Patienten umfassende Gesamtbehandlungspläne zu entwickeln, die die körperlichen, seelischen und sozialen Aspekte einer Erkrankung gleichermaßen berücksichtigen. Wissenschaftlich begründete Psychotherapieverfahren (Psychoanalyse, Verhaltenstherapie) stehen dabei im Zentrum der intensiven Behandlung und werden unterstützt von neurobiologischen, soziotherapeutischen, physiotherapeutischen und medizinischen Maßnahmen. 

Unsere Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, unsere Mitwirkung bei wissenschaftlichen und gesundheitsökonomischen Projekten und in der wissenschaftlichen Fachgesellschaft gewährleisten eine durchgängig hohe Qualität Psychosomatischer Medizin und Psychotherapie.

Dr. Gerhard Hildenbrand
Klinikdirektor

Dr. Gerhard Hildenbrand

Sekretariat