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20.01.2022, Lüdenscheid

Klinikum Lüdenscheid begrüßt neue Chefärztin der Hämatologie und Onkologie

Die Klinik für Hämatologie und Onkologie am Klinikum Lüdenscheid hat seit Anfang des Jahres mit Dr. Monika Schwalenberg eine neue Chefärztin. Damit tritt sie die Nachfolge von Prof. Dr. Gerhard Heil an, der Ende des letzten Jahres in den Ruhestand gegangen ist. Mit der Neubesetzung trägt das Klinikum dem sich ständig erweiternden Spektrum an Diagnose- und Therapieverfahren in der Hämatologie und Onkologie Rechnung.

Rund eine halbe Millionen Menschen in Deutschland erkranken jährlich neu an Krebs. Die Klinik für Hämatologie und Onkologie in Lüdenscheid diagnostiziert und behandelt alle Krankheiten, die mit gutartigen und bösartigen Veränderungen des Blutes und der Organe zu tun haben. "Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Schwalenberg eine erfahrene und hochqualifizierte Onkologin für unser Haus gewinnen konnten. Mit ihr sichern wir die bereits geleistete Arbeit und sehen unsere Klinik für die Zukunft gut aufgestellt", so Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken.

Große Erfahrung in der gesamten Inneren Medizin

Dr. Monika Schwalenberg ist als Fachärztin für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Hämatologie, Onkologie, Pneumologie und Palliativmedizin sehr breit aufgestellt. Sie absolvierte ihr Medizinstudium in Münster und arbeitete im Anschluss daran in der Kardiologischen Klinik des St. Johannes-Hospital Dortmund sowie der Medizinischen Klinik der Städtischen Kliniken Dortmund Nord. Die gebürtige Münsteranerin ist zudem gleichermaßen erfahren in der ambulanten wie stationären Behandlung von hämatologischen und onkologischen Patienten. 2008 praktizierte die 56-Jährige rund anderthalb Jahre in einer Schwerpunktpraxis in Iserlohn und später in einer onkologischen Praxis in Lünen. Insgesamt arbeitete Dr. Schwalenberg über elf Jahre als Oberärztin in der Hämatoonkologie, unter anderem im Marienhospital Hamm. Vor ihrer jetzigen Position in Lüdenscheid, arbeitete sie als leitende Oberärztin in der von ihr mitbegründeten hämatoonkologischen Abteilung der St. Barbara-Klinik Hamm-Heesen.

Versorgung von Krebspatienten weiter ausbauen

"Ich habe in Lüdenscheid ein äußerst sympathisches und motiviertes Team vorgefunden und kann auf wirklich gute Strukturen aufbauen. Mit den Kollegen will ich die gute Arbeit fortsetzen und sowohl die Klinik als auch die hämatologische und onkologische Versorgung weiterentwickeln", erläutert die neue Klinikdirektorin.
Besonders wichtig ist ihr, dass den Patienten weiterhin die neuesten Erkenntnisse aus klinischen Studien im Bereich der Krebsheilkunde zugutekommen. "Die Behandlung von Krebserkrankungen ist immer eine interdisziplinäre Aufgabe eines Behandlungsteams, bestehend aus Ärzten vieler Fachgebiete, Pflegenden und anderen Professionen, um das bestmögliche Ergebnis für den Patienten mit seiner komplexen Erkrankung zu erreichen", weiß Schwalenberg. "Durch die sehr gute organisatorische Verflechtung und der intensiven, kollegialen Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachbereichen im Klinikum Lüdenscheid, können wir unseren Patienten genau diese individuelle Behandlung auf höchstem fachlichen Niveau bieten." Auf diese Weise ermöglicht die Klinik den Patienten eine heimatnahe und langfristige Betreuung, von der Diagnose über die Akut- bis hin zur Langzeitversorgung.

Auch die fürsorgliche Begleitung in der Krankheit stellt für sie eine wesentliche Basis aller therapeutischer Bemühungen dar. Dieses Verständnis ist in Lüdenscheid tief verwurzelt und wird über die regelmäßigen interdisziplinären Tumorkonferenzen hinaus gelebt. "Die Strukturen passen einfach", sagt die Chefärztin. "Deshalb freut es mich, auf dieser Basis meine Erfahrungen und Kenntnisse einbringen zu können. Ich weiß jetzt schon: Hier möchte ich bis zu meinem Ruhestand bleiben", lächelt Dr. Schwalenberg.

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