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Chirurgie III:
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie

Schwerverletzte

Die Behandlung von schwerverletzten Patienten ist eine der wichtigsten Aufgaben unfallchirurgisch tätiger Ärzte im Krankenhaus. Damit diese Behandlung sich stets an den neuesten medizinischen und logistischen Standards ausrichtet, hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie die Bildung von sog. Traumazentren, also Krankenhäusern, die sich in der Behandlung von Schwerverletzten an vorgegebene Standards halten, ins Leben gerufen, die sich wiederum  im sogenannten Traumanetzwerk zusammengeschlossen haben. Dadurch soll die Kooperation zwischen einzelnen Kliniken gefördert und eine eventuelle Verlegung in eine andere Klinik schneller möglich sein, sofern dieses erforderlich ist (z.B. bei schwersten Verletzungen, die nur in einer Universitätsklinik behandelt werden können).

Die Anerkennung als Traumazentrum erfolgt im Rahmen eines Zertifizierungsprozesses. Hierbei werden Vorgaben, die sowohl räumliche, als auch apparative und medizinische Voraussetzungen betreffen, überprüft.

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie/Spezielle Unfallchirurgie des Klinikum Lüdenscheid stellt sich diesem Qualitätsanspruch und ist als "Regionales Traumazentrum" zertifiziert.

Partner bei der Schwerverletztenversorgung im Klinikum Lüdenscheid sind die

  • Klinik für Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Rettungswesen
  • Klinik für Allgemein-, Visceral- und spezielle Visceralchirurgie
  • Klinik für Kinder und Jugendliche
  • Pflegekräfte der zentralen Notaufnah, der Intensivstation und der OP-Abteilung


... und weitere Fachdisziplinen und Bereiche.

Die Oberärzte der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, sowie die chirurgischen Ärzte der Zentralen Notaufnahme sind zusätzlich nach dem amerikanischen ATLS©-Programm (Advanced Trauma Life Support) ausgebildet.

Extern kooperiert das Klinikum Lüdenscheid mit dem Rettungsdienst. Hierzu werden u.a. auch enge Absprachen mit dem Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes getroffen.

Damit die Kommunikation zwischen vor Ort tätigem Notarzt und dem Unfallchirurgischen Arzt im Klinikum Lüdenscheid bei der Behandlung Schwerverletzter möglichst schnell und von Arzt zu Arzt möglich ist, besteht für das behandelnde Team vor Ort die Möglichkeit, direkt mit dem chirurgischen Dienstarzt der Zentralen Notaufnahme zu sprechen. Schon vor Eintreffen des Patienten wird das Schockraumteam alarmiert, damit alle erforderlichen Fachdisziplinen bei Eintreffen der Verletzten im Schockraum vor Ort sind.

Das Personal regelmäßig intern und extern fort- und weitergebildet und es besteht ein prospektiver Qualifizierungsplan für alle ärztlichen Mitarbeiter der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie/Spezielle Unfallchirurgie um diese hohe Versorgungsqualität stets zu gewährleisten.