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Chirurgie III:
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie

Schwerpunkte

Diagnostik

Am Anfang der Diagnose steht, wenn möglich, immer das Gespräch zwischen Arzt und Patient, in dem unter anderem die Krankheitsgeschichte (Anamnese) betrachtet wird. Gab es einen Unfall ? Wann und unter welchen Umständen sind die Schmerzen zum ersten Mal aufgetreten? Antworten auf diese Fragen können erste Hinweise auf die Art der Verletzung oder Erkrankung geben.

Weitere Informationen erhält der Arzt bei der körperlichen Untersuchung. Nach einem Unfall geben Schwellungen, Schürfwunden oder Schmerzpunkte Hinweise auf mögliche Verletzungen, ebenso wie die Instabilität eines Gelenks oder neurologische Einschränkungen wie Taubheitsgefühle oder Inkontinenz, Bewegungseinschränkungen.

Zu den bildgebenden Verfahren gehören die Röntgenaufnahme, das CT und das MRT.

In der Röntgenaufnahme werden hauptsächlich Knochen dargestellt, was zum Beispiel bei Brüchen helfen kann. Im CT, der Computertomografie, können detaillierte Schnittbilder erstellt werden. Im MRT, der Magnetresonanztomografie, werden vor allem Bänder und Menisken dargestellt. Bei Patienten mit Herzschrittmacher oder Platzangst kann das MRT nicht angewendet werden. In manchen Fällen empfiehlt sich eine Gelenkspiegelung.

Ihr behandelnder Arzt wird entscheiden, welches diagnostische Verfahren für Sie geeignet ist und Sie über die Vorgehensweise und evtl. Risiken aufklären.

Behandlung

Neben allen Formen der konservativen Therapie wenden wir in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie/Spezielle Unfallchirurgie moderne und schonende Operationsverfahren an. Es wird mit Ihnen gemeinsam die individuelle Therapie besprochen und festgelegt. Für Operationen werden modernste Implantate verwendet, oftmals aus Titan oder Titanbeschichtet (wichtig bei bekannter Nickelallergie). Für die Kontrolle des operativen Ergebnisses (z.B. bei der Versorgung von Knochenbrüchen oder bei Prothesenoperationen) stehen schon im Operationssaal moderne mobile Röntgengeräte (C-Bogen) inklusive 3-D-Röntgenbildgebung (3-D-C-Bogen) zur Verfügung.

Ziel der Behandlung ist die rasche Rehabilitation, das heißt, die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Schmerzfreiheit des Patienten, soweit möglich. Dazu verfolgt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ein multimodales Behandlungskonzept. Die Therapeuten der Abteilung für Physikalische Therapie beginnen noch während des stationären Aufenthaltes mit der postoperativen Behandlung, wie Krankengymnastik, Ergotherapie oder Lymphdrainage. Bei entsprechender Indikation kann die physiotherapeutische Behandlung, wenn dies gewünscht wird, auch nach der Entlassung im Reha-Zentrum der Märkischen Kliniken ambulant weitergeführt werden. Unser modernes Case-Management unterstützt unsere Patienten zudem dabei, die Weiterversorgung oder -behandlung nach dem Klinikaufenthalt in einer Rehaklinik, Kurzzeitpflege oder Geriatrie zu organisieren.