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Chirurgie III:
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie

Schwerpunkte

Zentrale medizinische Schwerpunkte der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie liegen in der Behandlung von Gelenk- und Extremitätenverletzungen, Wirbelsäulen- und Beckenfrakturen sowie in der Versorgung von Schwerstverletzten (Polytrauma). Ebenso besitzen wir eine große Expertise bei der Versorgung von Verletzungen bei Kindern (Kindertraumatologie) und älteren Menschen (Alterstraumatologie), arthroskopischen Eingriffe (Gelenkspiegelungen) und Gelenkersatzoperationen (Endoprothesen, sowohl primär als auch Wechseloperationen bei Prothesenlockerungen, Protheseninfektionen oder periprothetischen Frakturen) sowie Tumorerkrankungen des Bewegungsapparates. Dabei profitieren insbesondere Patienten mit Begleiterkrankungen vom Nebeneinander aller erforderlichen Fachdisziplinen eines Maximalversorgers und der Möglichkeit der interdisziplinären Intensivmedizinischen Behandlung, sollte dieses erforderlich sein.

In unserer Klinik werden neben allen Formen der konservativen Therapie moderne und schonende Operationsverfahren angewendet, die den Patienten möglichst wenig belasten. Es wird mit Ihnen gemeinsam die individuelle Therapie besprochen und festgelegt. Für Operationen werden modernste Implantate verwendet, oftmals aus Titian oder Titanbeschichtet (wichtig bei bekannter Nickelallergie). Für die Kontrolle des operativen Ergebnisses (z.B. bei der Versorgung von Knochenbrüchen oder bei Prothesenoperationen) stehen schon im Operationssaal moderne mobile Röntgengeräte (C-Bogen) inklusive 3-D-Röntgenbildgebung (3-D-C-Bogen) zur Verfügung.

Für eine rasche Rehabilitation unserer Patienten nach einer Operation verfolgt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ein multimodales Behandlungskonzept. Die Therapeuten der Abteilung für Physikalische Therapie beginnen noch während des stationären Aufenthaltes mit der postoperative Behandlung, wie Krankengymnastik, Ergotherapie oder Lymphdrainage. Bei entsprechender Indikation kann die physiotherapeutische Behandlung, wenn dies gewünscht wird, auch nach der Entlassung im Rehazentrum der Märkischen Kliniken ambulant weitergeführt werden. Unser modernes Case-Management unterstützt unsere Patienten zudem dabei, die Weiterversorgung oder -behandlung nach dem Klinikaufenthalt in einer Rehaklinik, Kurzzeitpflege oder Geriatrie zu organisieren.


Besondere Schwerpunkte stellen die Behandlungen und Therapien folgender Erkrankungen und Verletzungen dar:

Schulter

  • Oberarmkopfbruch
  • Arthrose des Schultergelenkes
  • Schulterinstabilität
  • Schulter Engpass-Syndrom (Impingement-Syndrom)
  • Schultereckgelenkverletzungen und -erkrankungen
  • Rotatorenmanschettenruptur der Schulter

Rücken

  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Wirbelsäulenverletzungen

Becken

  • Beckenverletzungen

Hüfte

  • Arthrose des Hüftgelenkes
  • Hüftgelenksnahe Oberschenkelbrüche
  • Knochenbruch bei einliegender Hüftprothese (Periprothetische Fraktur)
  • Wechseloperationen künstliches Hüftgelenk

Knie

  • Arthrose des Kniegelenkes: Gelenkerhaltende Therapie 
  • Arthrose des Kniegelenkes: Gelenkersatz
  • Wechseloperation künstliches Kniegelenk
  • Knochenbruch bei einliegender Knieprothese (Periprothetische Fraktur)
  • Knorpelschäden am Kniegelenk
  • Meniskusverletzungen

 

Sprunggelenk/Fuß

  • Erkrankungen des Sprunggelenkes und Fußes
  • Verletzungen des Sprunggelenkes und Fußes

 


Knochen- und Weichteilinfektionen


Arthroskopische Operationen

  • Schultergelenk
  • Kniegelenk

 


Pseudarthrosen (nicht verheilen von Knochenbrüchen)


Unfall - und Schwerverletztenversorgung

  • Verletzungen im Kindesalter (Kindertraumatologie; in enger Kooperation mit der Klinik für Kinder und Jugendliche)
  • Verletzungen bei älteren Menschen (Alterstraumatologie)
  • Sportverletzungen
  • Schwerverletztenversorgung


Gutachten