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Chirurgie I: Klinik für Allgemein-, Visceral- und spezielle Visceralchirurgie

Minimalinvasive Chirurgie

Minimalinvasive Operation
Minimalinvasive Operation

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der minimalinvasiven Chirurgie. Diese wird seit 1991 im Haus betrieben. Neben Operationen an der Gallenblase und am Wurmfortsatz gehören die endoskopische Versorgung von Leistenhernien sowie die Abklärung unklarer Bauchsituationen zum Standard.

Diese sogenannte 'Schlüssellochchirurgie“ wird ständig erweitert. Neben Anti-Refluxoperationen an der Spreiseröhre gehört mittlerweile die laparoskopische Entfernung von gutartigen, und bösartigen Erkrankungen der Nebenniere, des Dickdarmes und des Enddarmes zum täglichen Operationsprogramm. Auch die Anlage eines Magenbandes zur Gewichtsabnahme bei morbider Adipositas, das sogenannte Gastric banding, wird laparoskopisch durchgeführt.

Zur minimalinvasiven Chirurgie wird ein bestimmtes Instrumentarium benötigt. Hauptinstrument ist dabei eine winzige, auf ein Endoskop aufgesetzte Videokamera, die durch die Bauchdecke in den Körper eingeführt wird. Sie liefert die nötigen Bilder aus dem Inneren des Patienten. Nach Gasinsufflation erfolgt dann die Einbringung von "Röhren" (Trokaren) in die Bauchhöhle, durch die die Instrumente an das Operationsgebiet herangeführt werden können. Der Eingriff wird mit Blick auf den Monitor durchgeführt und kontrolliert. Bereits seit Juli 2003 verfügt die Klinik über zwei hochmoderne minimalinvasive Videotürme (HD-Technik) und große zusätzliche Flachbildschirme.

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