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13.06.2018, Lüdenscheid

Ein Jubiläumssymposium als besondere Herzensangelegenheit

Gleich drei Jubiläen gab es beim diesjährigen Lüdenscheider Kardiologie-Symposium am Samstag, den 09. Juni, im Seminarzentrum des Klinikums Lüdenscheid, zu feiern: Prof. Dr. Bernd Lemke, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie, feierte nämlich nicht nur kürzlich seinen 65. Geburtstag, sondern ist auch seit knapp 40 Jahren in der Kardiologie tätig und leitet davon nun seit 15 Jahren die Geschicke der Klinik für Kardiologie und Angiologie des Klinikums Lüdenscheid.

Anlass genug, für seine Mitarbeiter Prof. Dr. Markus Zarse, Leitender Arzt der Abteilung für Rhythmologie, und Priv.-Doz. Dr. med. Harilaos Bogossian, Oberarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie, dieses besondere Jubiläumssymposium unter dem Motto: „Prof. Dr. Bernd Lemke: 65 Jahre – 40 Jahre Kardiologie – Vom Beginn zu neuen Horizonten“ zu organisieren. Wie der Titel des Symposiums bereits vermuten lässt, referierten viele namhafte Wegbegleiter von Prof. Dr. Lemke aus dem In- und Ausland über die Entwicklungen der verschiedenen Facetten der Herzmedizin. Sie spannten dabei den Bogen von den Anfängen der verschiedenen Unterdisziplinen der Herzmedizin, welche Prof. Dr. Lemke so maßgeblich begleitet und beeinflusst hat, bis zu den faszinierenden Möglichkeiten der Gegenwart und Zukunft.

So wurde beispielsweise die Behandlung von Herzkranzgefäßen mit Kathetern, neue Behandlungsmöglichkeiten einer Herzmuskelschwäche mit Schrittmachern und Defibrillatoren, der plötzliche Herztod bei Sportlern sowie die sich rasant entwickelnde Zusammenarbeit und immer größer werdende Überlappung mit der Herz- und Gefäßchirurgie thematisiert. Da für Prof. Dr. Lemke als Humanist auch immer internationale Hilfsprojekte ein besonderes Anliegen sind, erfolgte durch Dr. Tankred Stöber, Mitglied des internationalen Vorstandes von Ärzte ohne Grenzen, zudem ein Festvortrag zum Thema „Humanitäre Hilfe im Kreuzfeuer“.

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