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06.03.2018, Iserlohn/Letmathe

Technische Sanierung startet am Marienhospital

Anfang März fiel der Startschuss für umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Marienhospital Letmathe. Dabei stehen technische Erneuerungen im Mittelpunkt des Bauvorhabens. Erste Vorarbeiten sind bereits angelaufen.

Ganz häufig werden in den kommenden Monaten die Verantwortlichen der Märkischen Kliniken den Blick zur Decke richten. Denn dort spielen sich hauptsächlich die Arbeiten der Sanierungsmaßnahmen ab, die gerade am Marienhospital begonnen haben. Dabei steht die technische Erneuerung des Hauses im Mittelpunkt der Bautätigkeiten. Neue Decken sollen beispielsweise in vielen Bereichen eingezogen werden, die beispielsweise  für eine angenehmere Raumakustik sorgen.

„Die Deckenverkleidungen waren in einigen Bereichen in die Jahre gekommen“, berichtet Matthias Faßmann, Verwaltungs- und Pflegedienstleiter des Marienhospitals. Sind diese einmal entfernt, nutzen die Verantwortlichen der Märkischen Kliniken auch gleich die Gelegenheit, um einen Blick auf den Zustand der Leitungen zu werfen und eine neue Sprinkleranlage einzubauen. Ebenso werden im Zuge der Baumaßnahme unter anderem neue Brandschutztüren eingebaut. Zuletzt, erhalten viele Räume noch einen frischen Anstrich.

Was sich zunächst einfach anhört, ist in Wahrheit eine logistische Meisterleistung. Nacheinander werden zunächst alle Stationen saniert. Dies soll bis 2020 abgeschlossen sein. Erst danach sind noch die übrigen Bereiche des Marienhospitals an der Reihe. Hinzukommt, dass alle Arbeiten bei laufendem Betrieb durchgeführt werden müssen, denn eine reibungslose Versorgung der Patienten hat für die Verantwortlichen oberste Priorität. Damit alles im Zeitplan läuft und Patienten wie auch Mitarbeiter so wenig wie möglich von den Arbeiten mitbekommen, beschäftigt sich Matthias Faßmann, schon seit einigen Wochen damit, Umzugsplanungen auszutüfteln.

Im ersten Schritt werden die Umkleiden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem 2. Obergeschoss ins Untergeschoss des Hauses verlegt. Die so frei gewordenen Räume werden zu Büros umgebaut. Zeitgleich beginnen bis Mai Renovierungs- und Umbauarbeiten im südlichen Flur des Erdgeschosses, wo insgesamt 12 Zimmer mit 23 Betten entstehen sollen. Dort ziehen Patienten der Station 3 voraussichtlich bis Herbst 2018 übergangsweise ein. Von Juni bis September 2018 wird in den leergezogenen Räumen der Station 3 dann die geplante technische Sanierung durchgeführt, bevor die Station in ihre ursprünglichen Räume zurückzieht.

Nach diesem Verfahren ziehen sich die Arbeiten durch alle Stationen. Vorgesehen sind ungefähr vier Monate je Station. „Erst nach der Sanierung aller Stationen kommen die übrigen Bereiche des Marienhospitals an die Reihe“, bestätigt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkische Kliniken GmbH. Über den Verlauf der Baumaßnahme wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits im Rahmen einer Informationsveranstaltung umfassend informiert. „Auch die Öffentlichkeit werden wir weiter auf dem Laufenden halten“, so Kehe.

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