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01.03.2018, Lüdenscheid

Dagmar Keggenhoff ist neue Pflegedirektorin der Märkischen Kliniken

„Auch nach 26 Jahren komme ich jeden Morgen gerne zur Arbeit“ – Dagmar Keggenhoff gehört schon fast zum Inventar der Märkischen Kliniken. Immer auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen ist sie seit Februar 2018 nun neue Pflegedirektorin der Märkischen Kliniken. Damit tritt die 50-Jährige in die Fußstapfen von Thomas Ruhrmann, der Anfang dieses Jahres in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet wurde.

Ein Beruf, wo das Stichwort „Pflegenotstand“ in den Medien rauf und runter diskutiert wird, ein Beruf, der auf Grund hoher gesetzlicher Anforderungen und schwieriger Rahmenbedingungen eines mit Sicherheit tut: viel abverlangt. „Durch die bereits langjährige gute Zusammenarbeit ist Dagmar Keggenhoff bestens mit den Strukturen und Abläufen dieser Häuser vertraut. Wir freuen uns gemeinsam mit Ihr den kommenden Herausforderungen in der Pflege zu begegnen“, betont Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. Als Pflegedirektorin kümmert sich Keggenhoff um die Organisation und Abläufe des Pflegedienstes mit seinen rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Aber auch die Krankenpflegeschule und die standortübergreifende Abteilung für Krankenhaushygiene liegen in ihrem vielseitigen Tätigkeitsbereich. Ideen und Konzepte für die nächsten Jahre stehen bereits in den Startlöchern. „Ich möchte die pflegerische Qualität sowie den Wissensstand der Pflegekräfte an allen drei Standorten auch durch die Angebote von Fort- und Weiterbildungen erhalten und weiter entwickeln“, erklärt die neue Pflegedirektorin. Ganz oben auf der Agenda stehen aber auch die Neuausrichtung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule auf die generalistische Pflegeausbildung in 2020 sowie die Einführung eines dualen Studiengangs.

Größte Herausforderung ist wohl der aufkommende Fachkräftemangel: „Es gehen mehr Pflegende in Rente als Neue nachkommen. Das stellt uns als Kliniken vor große Herausforderungen“, weiß Dagmar Keggenhoff. Den Nachwuchs von dem Pflegeberuf zu begeistern rückt deshalb immer mehr in den Fokus, der beispielsweise regelmäßige Besuch von Messen wird immer wichtiger. In Zeiten des demografischen Wandels ist aber auch eine altersgerechte Medizin und Pflege, die sich an den Bedürfnissen der zunehmend älter werdenden Bevölkerung orientiert, entscheidend. Das Konzept des demenzsensiblen Krankenhauses soll auch künftig weiter ausgebaut werden und besonders an Demenz erkrankten Patienten den Krankenhausaufenthalt erleichtern. „Eine multiprofessionelle Arbeitsgruppe aus Ärzten, Pflegenden, der Krankenpflegeschule und Pflegewissenschaftlern arbeitet hier an weiteren Projekten“, betont Keggenhoff.  

Als Krankenschwester auf der Intensivstation am Klinikum Lüdenscheid begann die lange Reise der gebürtigen Arnsbergerin. „Ich habe sehr gerne als Krankenschwester gearbeitet.  Vor allem auf der Intensivstation. Es ist ein toller Beruf“, schwelgt Dagmar Keggenhoff in Erinnerungen an ihre ersten Jahre am Klinikum Lüdenscheid. Und das sollte nur der Anfang einer langen Reise sein: Von der Krankenschwester zur stellvertretenden Stationsleitung, im weiteren Verlauf baute Keggenhoff das Case Management mit auf, arbeitete in der Pflege –IT und studierte berufsbegleitend Pflegemanagement. Im Jahre 2013 stieg sie dann in die Pflegedienstleitung ein und übernahm in 2015 die Position der stellvertretenden Pflegedirektorin. Mit ihrem großen Erfahrungsschatz und jeder Menge Wissen leitet Dagmar Keggenhoff nun den gesamten Pflegebereich der Märkischen Kliniken.

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