Patientenbefragung 2025: Märkische Kliniken erreichen Schulnote 1,6. Menschliche Zuwendung und hohe Fachkompetenz prägen das Patientenerleben
Die Märkische Kliniken ziehen aus der Patientenbefragung 2025 eine sehr positive Gesamtbilanz. Insgesamt 6.153 Patientinnen und Patienten - rund 20 Prozent aller Behandelten - beteiligten sich an der Befragung und bewerteten ihren Krankenhausaufenthalt im Durchschnitt mit der Schulnote 1,6. Die Teilnahmequote bewegt sich damit auf einem ähnlich hohen Niveau wie in den Vorjahren und unterstreicht die Aussagekraft der Ergebnisse.
Die Auswertung der umfangreichen Freitextkommentare zeichnet ein klares Bild: Menschliche Zuwendung, hohe medizinische Kompetenz und eine moderne Infrastruktur prägen das Erleben der Patientinnen und Patienten in besonderem Maße.
Personal als größter Stärkefaktor
Am häufigsten und eindrücklichsten wird das Personalverhalten hervorgehoben. Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte sowie Hebammen werden von den Befragten als freundlich, empathisch und hilfsbereit beschrieben. Viele Rückmeldungen betonen den respektvollen und wertschätzenden Umgang, Humor und Geduld auch in belastenden Situationen sowie das gute Zusammenspiel aller Berufsgruppen.
"Diese Ergebnisse machen uns stolz. Sie zeigen, dass unsere Mitarbeitenden jeden Tag mit großem Engagement für die Menschen da sind - und dass bei uns Herz und Kompetenz untrennbar zusammengehören", erklärt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken.
Sehr hohe Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung
Auch die medizinische Qualität wird durchweg sehr positiv bewertet. Patientinnen und Patienten loben die hohe Fachkompetenz, die verständliche Aufklärung sowie erfolgreiche Behandlungs- und Therapieverläufe. Besonders das Zusammenspiel interdisziplinärer OP-Teams sowie spezialisierte Fachabteilungen genießen ein hohes Maß an Vertrauen.
Ergänzt wird dieses Bild durch die räumlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen. Moderne Zimmer, eine vielfach gelobte Komfortstation sowie eine überwiegend positiv bewertete Sauberkeit tragen zur hohen Zufriedenheit bei.
Ein bemerkenswerter Aspekt der Befragung ist zudem die Verpflegung: Das Essen wird überraschend häufig und ausdrücklich positiv erwähnt - teilweise mit Vergleichen zum Hotelstandard. Einzelne Rückmeldungen enthalten zugleich konstruktive Hinweise, etwa den Wunsch nach einer größeren Auswahl, zusätzlichen Suppen oder leichteren Kostangeboten.
Transparenz und Abläufe als zentrale Verbesserungsfelder
Neben den zahlreichen Stärken benennt die Patientenbefragung auch Verbesserungspotenziale. Besonders häufig werden Wartezeiten, vor allem in der Notaufnahme sowie bei Entlassungen und Verlegungen, thematisiert. Zudem nehmen viele Patientinnen und Patienten die hohe Arbeitsbelastung des Pflegepersonals wahr. In Phasen starker Auslastung wünschen sich manche Befragte einen noch transparenteren und kontinuierlicheren Informationsfluss.
"Gerade die offenen Hinweise aus den Freitexten sind für uns besonders wertvoll", betont Dr. Nicola Herbig, Abteilungsleiterin Qualitätsmanagement. "Sie helfen uns, die Perspektive der Patientinnen und Patienten noch besser zu verstehen und gezielt dort anzusetzen, wo Abläufe und Kommunikation weiter verbessert werden können."
Ergebnisse als Grundlage für Weiterentwicklung
Die Märkischen Kliniken leiten aus den Ergebnissen der Befragung konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung ab. Gleichzeitig sollen die identifizierten Stärken noch sichtbarer gemacht werden - sowohl intern als auch nach außen.
"Die Patientenbefragung gibt uns Rückenwind und zugleich einen klaren Auftrag", so Dr. Kehe. "Unser Ziel bleibt eine Medizin, die fachlich sehr gut und menschlich zugewandt ist - heute und in Zukunft."
Verlässliches Stimmungsbild und klare Impulse
Mit der Beteiligung von mehr als sechstausend Menschen liefert die Patientenbefragung 2025 ein belastbares und differenziertes Stimmungsbild. Die Gesamtnote von 1,6 bestätigt den hohen Anspruch der Märkischen Kliniken, medizinische Qualität mit Nähe, Respekt und Verlässlichkeit zu verbinden. Zugleich bietet die Auswertung wertvolle Impulse, um Strukturen und Prozesse weiter zu optimieren - im Sinne der Patientinnen und Patienten ebenso wie der Mitarbeitenden.





