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Klinik für Chirurgie

Chirurgen im OP

Herzlich willkommen in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marienhospitals Letmathe.

Wir verbinden die persönliche Fürsorge für unsere Patienten mit modernsten operativen Methoden vor einem gesicherten wissenschaftlichen Hintergrund. Dabei steht bei uns der zufriedene, quantitativ sowie qualitativ gut behandelte Patient im Fokus des Handelns. Alles, was wir für Sie und Ihre Gesundheit tun, unterstellen wir diesem Leitgedanken.

Unsere Klinik führt Operationen des gesamten Spektrums des allgemein- und viszeral-chirurgischen Fachgebietes durch. Dazu zählen die Behandlung der Speiseröhre, des Magens, Zwölffingerdarms, Dünn- und Dickdarms, des Enddarms mit der Behandlung von Hämorrhoiden, Analfisteln und anderen Erkrankungen des Enddarms. Hinzu kommen Eingriffe an inneren Organen, wie Schilddrüse, Nebennieren sowie Leber, Gallenblase und Gallengängen sowie der Milz. Neben der Organ-Chirurgie sind aber auch Brüche der Leiste, der Bauchdecke, am Nabel und der Bruch des Zwerchfells Bestandteil unserer Operationen. Zudem kümmern wir uns im Rahmen der Allgemein-Chirurgie um Entzündungen und Wundheilungsstörungen, helfen Ihnen auch bei chronischen Wunden und Problemen rund um die Thematik des künstlichen Darmausgangs. Außerdem legen unsere Operateure Portkatheter als Vorbereitung auf eine Chemo- oder Immuntherapie sowie Bauchports zur Verminderung bzw. Entlastung des Bauchwassers.

Auf den folgenden Seiten unseres Internet-Auftritts lernen Sie die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marienhospitals Letmathe kennen. Sie erhalten grundlegende Informationen über spezielle Schwerpunkte unserer Klinik und erfahren vielleicht schon etwas über eine anstehende Behandlung. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Dr. Christiane Höß
Direktorin der Klinik für Chirurgie

Ethische Verantwortung

Die moderne Medizin in all ihren Facetten greift heutzutage radikal in biologische Grundlagen des menschlichen Lebens und damit in die Gesellschaft ein. Und letztendlich dreht sich alles um die zentrale Frage, ob wir als Ärzte alles machen müssen, was auch technisch möglich ist. Ich meine, nein. Wir dürfen keinesfalls in einen "Machbarkeitssog" geraten. Vielmehr sollten wir Tugenden, die in der Medizin selbstverständlich sein sollten, aufwerten. Dazu zählen beispielsweise Behutsamkeit, Nachdenklichkeit und Sorgfalt dem Patienten gegenüber.

Wir brauchen eine Medizin, die andere Werte kultiviert, vermittelt und lebt, als ein reiner Wirtschaftsbetrieb. Unsere Aufgabe als medizinische Begleiter ist es, unter Achtung Ihres Selbstbestimmungsrechts, Sie am Leben zu erhalten, Ihre Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen sowie Leiden zu lindern. Und es gibt Situationen, in denen eine angemessene Diagnostik und entsprechende Therapieverfahren kaum noch greifen und nur das Leiden des Patienten verlängern, da die Lebensqualität durch die Therapien stark eingeschränkt wird. Dann sind Begrenzungen geboten. Es ist der Zeitpunkt, an dem eine professionelle palliativ-medizinische Versorgung gewährleistet werden muss. Die Entscheidung hierzu darf dabei nicht von wirtschaftlichen Interessen getragen werden.

Dr. Christiane Höß

Dr. Christiane Höß
Klinikdirektorin

Dr. Christiane Höß

Chirurgisches Sekretariat

Brigitte Pechhacker, Melanie Kowall-Windisch

Telefon: 02374 54-200