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01.10.2020, Lüdenscheid

Nach kurzer Unterbrechung: Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Lüdenscheid öffnet wieder

  • Auch dritte und letzte Corona-Testreihe in Folge negativ
  • Klinikbetrieb startet ab sofort in Abstimmung mit Gesundheitsamt
  • Erleichterung bei Angehörigen und Mitarbeitern

Gute Nachrichten aus der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Lüdenscheid: Nach einer kurzen Unterbrechung, öffnet die Klinik nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises ab sofort wieder schrittweise. Vorausgegangen war ein positiver Coronatest einer Klinik-Mitarbeiterin bei einer routinemäßigen Mitarbeiter-Testung der Märkischen Kliniken am vergangenen Dienstag. Nun liegen die Befunde der letzten Testreihe vor, die wieder allesamt negativ sind.

"Wir sind froh, dass wir nun unseren Versorgungsauftrag sowohl für den Märkischen Kreis als auch den Kreis Olpe wieder übernehmen können", sagt Dr. Tamara Jacubeit, Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Lüdenscheid. Seit vergangenen Dienstag haben diese Versorgungspflicht drei andere Kliniken übernommen. Sie werden aktuell über die gute Nachricht der Klinik-Wiederöffnung informiert.
"Jetzt können wir die Arbeit mit unseren Patienten vor Ort wieder Schritt für Schritt aufnehmen, die Therapiepläne weiterverfolgen und die Versorgung der psychisch kranken Kinder und Jugendlichen sicherstellen", so Dr. Jacubeit. "Es ist uns ein großes Anliegen, unseren Patienten und deren Familien insbesondere in dieser Coronazeit Unterstützung zu geben, damit die Krankheitsverläufe der jungen Menschen mit psychischen Störungen durch die Corona-Pandemie nicht weiter verstärkt werden."

Nachdem die Mitarbeiterin mit dem positiven Befund entdeckt wurde, wurden vorsichtshalber auch die 28 Patienten nach Hause entlassen. Aufgrund der Hygienemaßnahmen werden nicht alle Kinder gleichzeitig wiederaufgenommen, doch die Klinik-Ärzte haben sich zu den aktuellen Entwicklungen bereits mit den Familien der vorsorglich entlassenen Kinder in Verbindung gesetzt. Diese können nun nach und nach ihre Therapie wiederaufnehmen.

Auch Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, ist erleichtert, dass die Fachklinik so kurzfristig langsam zum regulären Klinikbetrieb zurückkehren kann. "Diese schnelle Wiederaufnahme ist möglich geworden, weil alle Mitarbeiter an einem Strang gezogen haben. Durch ihre schnelle Reaktion, konnten wir gemeinsam mit dem Labor und dem Gesundheitsamt sofort alle wichtigen Vorsichtsmaßnahmen treffen und die Infektionskette durchbrechen", so Dr. Kehe. "Ich möchte mich herzlich bei allen Beteiligten - dem gesamten Team, dem Labor Wahl und dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises - bedanken, die in den letzten Tagen mit Hochdruck daran gearbeitet haben, den Betrieb der Klinik schnellstmöglich fortzuführen."

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