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28.08.2020, Lüdenscheid

Klinik für Psychosomatische Medizin in Lüdenscheid vergrößert sich

Was viele niedergelassene Ärzte schon lange wissen und Krankenkassenstatistiken belegen: Psychosomatische Erkrankungen treten seit Jahren immer häufiger auf und verursachen zunehmend auch Arbeitsunfähigkeit, unbehandelt sogar Frühinvalidität. Darauf haben nun auch das Land NRW und die Märkischen Kliniken reagiert. Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie vergrößert sich um fast 40 Prozent: Statt 16 Planbetten, verfügt die Klinik künftig über 23 stationäre Behandlungsplätze und auch die tagesklinischen Plätze erhöhen sich von acht auf zehn.

"Damit verbessern sich die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen, die unter Stressfolgeerkrankungen oder unter seelisch mitbedingten körperlichen Beschwerden leiden, in der Region deutlich", weiß Dr. Gerhard Hildenbrand, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Lüdenscheid. Dies sei gerade auch während der Coronapandemie, in der sich Depressionen, Ängste und Stress seelisch und körperlich bei vielen Menschen bemerkbar machen, besonders wichtig. Die räumlichen Kapazitäten sind im Gebäude der Klinik bereits vorhanden und können mit dem Feststellungsbescheid von August 2020 nun auch genutzt werden.

Die Klinik freut sich dabei nicht nur über zusätzliche Betten, sondern auch über vier neue qualifizierte Ärztinnen und Ärzte im Team, die eine hochwertige psychosomatisch-psychotherapeutische Krankenhausbehandlung zusammen mit anderen Berufsgruppen, wie Psychologen, Kreativtherapeuten, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten und Pflegekräften, erst möglich machen. "Die mit dem Ausbau verbundene Anerkennung unserer Arbeit motiviert uns, Wartezeiten für Patientinnen und Patienten weiter zu reduzieren und spezialisierte Behandlungsangebote, beispielsweise für Essstörungen, psychogene Schmerz- und Körperfunktionsstörungen, Traumafolgestörungen oder Störungen der Krankheitsbewältigung weiter auszubauen."

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