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16.05.2019, Lüdenscheid

P2P KRAFTWERK MK e.V. stellte sich zum zweiten Mal im Klinikum Lüdenscheid vor

Bei einem leckeren Stück selbstgebackenem Kuchen kamen am vergangenen Dienstag die Mitglieder des Vereins P2P Kraftwerk MK mit vielen Besuchern im Foyer des Klinikums Lüdenscheid ins Gespräch. Bereits im vergangenen Jahr war der Verein erstmalig mit einem Infostand im Klinikum zu Gast gewesen und freute sich nun auch in diesem Jahr wieder über den gemeinsamen Austausch mit vielen Interessierten. Auch Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, sprach am Infostand mit den Mitgliedern von P2P Kraftwerk MK und informierte sich über das Angebot des Vereins.

"Psychiatrische Erkrankungen sind leider noch immer viel zu oft ein Tabuthema in unserer Gesellschaft", weiß Inge Hoster, Vorstandsmitglied des Vereins, die gemeinsam mit vier weiteren Mitgliedern von P2P Kraftwerk MK in diesem Jahr im Klinikum vor Ort war. Umso wichtiger ist es dem Verein mit öffentlichen Auftritten Verständnis für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen zu schaffen und über Vorurteile aufzuklären. Darüber hinaus besteht die Kernarbeit des Vereins darin, Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen auf dem Weg zu einem besseren, möglichst selbstbestimmten Leben zu begleiten. Dies geschieht bei P2P Kraftwerk MK alles nach dem Prinzip "Hilfe von Betroffenen für Betroffene".

Neben Einzelberatungen und Besuchsdiensten umfasst das Angebot von Kraftwerk MK zurzeit vor allem eine sogenannte Andockgruppe, die sich alle 14 Tage im Klinikum Lüdenscheid trifft sowie eine Online-Andockgruppe, die ebenfalls alle zwei Wochen über Facebook in Kontakt tritt. Ein weiteres wichtiges Angebot für Betroffene und Angehörige: in Kooperation mit den Turbo-Schnecken Lüdenscheid e.V. bietet der Verein regelmäßig einen gemeinsamen Lauftreff für Betroffene und Nichtbetroffene von psychischen Erkrankungen an.

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