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07.05.2019, Lüdenscheid

Plastische Chirurgie am Klinikum erfüllt höchste Versorgungsstufe der Berufsgenossenschaft

Arbeitsunfälle an den Händen können gravierende Folgen haben und schlimmstenfalls sogar zur Berufsunfähigkeit und lebenslangen Behinderungen führen. Eine zeitnahe Versorgung erspart den betroffenen Personen nicht nur längere Transportwege mit Schmerzen, sondern ist oftmals auch für den Heilungserfolg maßgeblich, wenn es etwa um schwere Quetschungen durch Maschinen, Brandverletzungen oder komplizierte Brüche der Hände geht. Seit April 2019 bietet die Klinik für Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie am Klinikum Lüdenscheid wieder die höchste Stufe für die Versorgung von Patienten mit schweren Handverletzungen nach Arbeitsunfällen an.

"Wir freuen uns, die Menschen aus der Region nun auch nach schwersten Arbeitsunfällen wieder heimatnah behandeln zu können", betont Priv. Doz. Dr. Max Meyer-Marcotty, seit kurzem verantwortlicher Klinikdirektor. Denn das ist keine Selbstverständlichkeit. Immerhin definiert das sog. Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) als Richtlinie der Berufsgenossenschaft, seit 2013 genau, welche Qualitätskriterien Krankenhäuser erfüllen müssen, um schwerste Arbeitsunfälle selbst versorgen zu dürfen. Das betrifft zum Beispiel die Verfügbarkeit von Fachärzten sowie bestimmte Ausstattungsmerkmale in den einzelnen klinischen Abteilungen. "Selbstverständlich behandelt unser Team auch weiterhin Patienten mit schweren Freizeitunfällen", so Dr. Meyer-Marcotty weiter. Dazu zählen komplizierte Verletzungen an den Händen durch Kreissägen, starke Verrenkungen aber auch Brandverletzungen oder Knochenbrüche der Hände und Handgelenke.

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