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05.11.2018, Lüdenscheid

Blasentumorzentrum am Klinikum Lüdenscheid erneut zertifiziert

Fast 500 Patienten mit einem Blasentumor besuchen jährlich die Klinik für Urologie am Klinikum Lüdenscheid –  Klinikdirektor Prof. Dr. Stefan Hautmann und seinem Team ist es daher umso wichtiger, alle Patienten, die dort Hilfe suchen, umfassend zu beraten und nach neuesten medizinischen Standards zu behandeln. Entsprechend groß war die Freude, als kürzlich offiziell bekanntgegeben wurde, dass das Blasentumorzentrum in diesem Jahr wieder erfolgreich die Qualitätszertifizierung nach der neuen Norm DIN ISO 9001:2015 durchlaufen hat: „Als zertifiziertes Blasentumorzentrum bieten wir unseren Patienten seit nunmehr zwei Jahren eine bestmögliche Behandlung im Kampf gegen Blasenkrebs“, erklärt Klinikdirektor Prof. Dr. Stefan Hautmann. „Die erneute Zertifizierung bestätigt die hohe Qualität unserer Arbeit, darüber freuen wir uns sehr“, so Hautmann weiter.

„Das Blasentumorzentrum ist für das Versorgungsspektrum unserer Patienten von großer Bedeutung“, weiß auch Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, und richtet seinen herzlichsten Dank an alle Beteiligten, die zur erfolgreichen Zertifizierung beigetragen haben. Besonders hervorzuheben sind dabei Dr. Eugen Krech, Oberarzt an der Klinik für Urologie am Klinikum Lüdenscheid,  der die Zertifizierung als Qualitätsmanagement-Beauftragter begleitet und organisiert hat sowie Dr. Mathias Dunkel, Leitender Oberarzt an der Klinik für Urologie am Klinikum Lüdenscheid, der die Zertifizierung durch seine intensive operative Begleitung untermauert hat. Ebenso zu erwähnen sind Gisela Risse, Abteilungsleitung der Abteilung Qualitätsmanagement und Organisation und ihre Kollegin Rabea Riesewieck, die das Team der Klinik für Urologie beim externen Audit tatkräftig unterstützt haben.

Im Rahmen der externen Überprüfung wurden in der Klinik verschiedene Abläufe, wie zum Beispiel die Aufnahme der Patienten, das Vorgehen bei Untersuchungen und auch die Vorstellung der Patientenakten in sogenannten Tumorkonferenzen begutachtet und überprüft. Bei Letzterem tauscht sich das Team der Klinik für Urologie regelmäßig mit anderen Fachbereichen des Klinikums sowie niedergelassenen Urologen der Region über die Behandlungsmöglichkeiten eines  jeden einzelnen Patienten aus. Durch die fachübergreifende Zusammenarbeit fließt so das Know-how verschiedener Experten in die Therapieplanung mit ein. „Eine gute Tumortherapie ist stets eine fachübergreifende Therapie“, erklärt dazu auch Prof. Dr. Stefan Hautmann.

An das Blasentumorzentrum kann sich jeder Patient mit Verdacht auf einen Blasentumor oder bereits bestehendem Blasentumor wenden, auch zur Einholung einer zweiten Meinung. Betroffenen erhalten dort die gesamte Breite an Diagnostik und Therapie. Ebenso ist die Teilnahme an Studien, zum Beispiel  bei der Einnahme neuster Medikamente auf Wunsch und bei besonders schwerwiegenden Erkrankungen möglich. Auch der Austausch von Betroffenen untereinander wird gefördert – so gibt es seit 2015 die Selbsthilfegruppe Blasenkrebs, deren Mitglieder sich regelmäßig in der Ambulanz der Klinik treffen.

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