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13.09.2018, Lüdenscheid

Einladung zum Beckenbodentag

Inkontinenz, also das Unvermögen, Harn oder Stuhl zu halten und kontrolliert abzugeben, ist noch immer ein Tabuthema. Obwohl alleine in Deutschland schätzungsweise etwa fünf bis acht Millionen Menschen an Inkontinenz leiden, schämen sich viele Betroffene, darüber offen zu sprechen. Nicht selten sind Geburten, körperliche Überlastungen oder Übergewicht der Grund für einen geschwächten Beckenboden und infolgedessen eine Inkontinenz. Um umfangreich über das Thema zu informieren, lädt am Mittwoch, den 19. September ein Experten-Team des Klinikums Lüdenscheid ganz herzlich alle Ärzte, Physiotherapeuten und sonstige Interessierte zum Beckenbodentag in die Kapelle des Klinikums Lüdenscheid ein. Von 14.30 bis 17.30 Uhr werden Referenten verschiedener Fachdisziplin wie Gynäkologen, Urologen, Proktologen und Physiotherapeuten Vorträge rund um den Beckenboden halten und  verdeutlichen, dass Inkontinenz veränderbar und kein Tabuthema ist.

So wird zunächst Dr. Manfred Hilscher, Direktor der Frauenklinik am Klinikum Lüdenscheid, zum Thema „Behandlungsmöglichkeiten bei Schwäche des Beckenbodens“ referieren. Anschließend klärt Physiotherapeutin Rabea Boueke über „Physikalische Therapiemöglichkeiten bei Inkontinenzstörungen“ auf.  Mit dem Thema „Beckenboden bei Zystektomie und Neoblase bei Mann und Frau, Prostatatektomie beim Mann“ beschäftigt sich Prof. Dr. Stefan Hautmann, Direktor der Klinik für Urologie am Klinikum Lüdenscheid. Abschließend referiert Prof. Dr. Christopher Kelm, Direktor der Klinik für Allgemein,- Visceral- und spezielle Visceralchirurgie am Klinikum Lüdenscheid, zum Thema „Beckenfunktionsstörungen aus kolo-proktologischer Sicht: Stuhlentleerungsstörungen und Inkontinenz“.

In einer Pause bei Kaffee und Kuchen sind alle Besucher herzlich eingeladen mit den Beckenbodentherapeuten ins persönliche Gespräch zu kommen. Zudem wird sich am Ende der Vorträge auch die Möglichkeit einer abschließenden Diskussion ergeben, bei der jeder seine Fragen einbringen und mit den Experten ins Gespräch kommen kann.

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