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02.02.2018, Noch lässt im Sauerland nichts den Sommer auch nur erahnen. Am Klinikum Lüdenscheid, im Besprechungsraum der Palliativstation, schwelgt indes ein kleines Team engagierter Ehrenamtlicher trotz winterlicher Wetterlage schon in Vorfreude auf den 2. Juni. Denn dann ist um 10 Uhr wieder Anpfiff für den Palli-Cup. Ein sportliches Benefiz-Event, das in diesem Jahr bereits zum vierten Mal in Folge im Nattenbergstadion ausgetragen wird.

Hobbymannschaften kicken für schwerstkranke Patienten

Noch lässt im Sauerland nichts den Sommer auch nur erahnen. Am Klinikum Lüdenscheid, im Besprechungsraum der Palliativstation, schwelgt indes ein kleines Team engagierter Ehrenamtlicher trotz winterlicher Wetterlage schon in Vorfreude auf den 2. Juni. Denn dann ist um 10 Uhr wieder Anpfiff für den Palli-Cup. Ein sportliches Benefiz-Event, das in diesem Jahr bereits zum vierten Mal in Folge im Nattenbergstadion ausgetragen wird. Der Erlös kommt der Versorgung unheilbar erkrankter Patienten auf der Palliativstation am Klinikum Lüdenscheid zugute.

Neben bunt gemischten Teams aus Mitarbeitern des Klinikums werden wieder Kicker aus Betriebssportgemeinschaften, Unternehmen, Trägern und sonstigen Einrichtungen dabei sein. Der Wettbewerb wird mit der Mannschaftsaufstellung  6 + 1 als so genanntes Kleinfeldturnier ausgeführt, das heißt, es treten pro Team sechs Spieler und ein Torwart an. Je spielender Teilnehmer wird eine Startgebühr in Höhe von 8 Euro erhoben. die ebenfalls an die Palliativstation geht. Ab sofort können sich Mannschaften, sich unter info@palliativstation-luedenscheid.REMOVE-THIS.de anmelden.

Hinter dem alle zwei Jahre stattfindenden Palli-Cup, wie die Urheber Ihr Veranstaltungshighlight tauften, steht der Förderverein Palliativstation Lüdenscheid e.V. Für die Ehrenamtlichen um Initiator Peter Widmann laufen die Vorbereitungen bereits jetzt auf Hochtouren. Rund 500 Besucher werden neben den Hobby-Kickern am Nattenberg erwartet. Und für die will gesorgt sein. Daher drehen sich die Gespräche in diesen Tagen um allerlei Organisatorisches: Wer wann, wo hilft und, wo die einzelnen Stände stehen werden.

Kein Zweifel: die Planung ist jedes Mal ein kleiner Kraftakt. Und dennoch zaubert der Palli-Cup allen Beteiligten ein freudiges Leuchten in die Augen. Alle sind stolz auf Ihr Projekt und die stattlichen Erlöse, die so jedes Mal an die Palliativstation gespendet werden können. Das Projekt ist Höhepunkt und zugleich die Referenz für ein beispielhaftes Engagement. In Zahlen ausgedrückt: Fast 28.000 € Spenden konnten die drei vorangegangenen Events einspielen. Dafür engagieren sich jedes Mal bis zu 50 Ehrenamtliche. Zwischen 60 und 80 Kuchen wurden im Vorfeld gebacken, um über die bei Mitarbeitern und Gästen heiß begehrten Kuchentheken im Foyer des Klinikums die Projektkasse zu füllen.

Damit auch die vierte Neuauflage ein Erfolg wird, steht schon jetzt steht zur Freude der Veranstalter einiges fest: So kann der Tag im Nattenbergstadion beispielsweise mit Live-Musik ausklingen. "Eine Bühne ist bereits geordert", verrät Peter Widmann. Ehrensache, dass auch das "RAAM-Team" vor Ort sein wird. Dies konnte Frank Lachnitt beim Helfertreffen zur Freude aller Helfer verkünden. Schließlich treten vier Radler aus dem Märkischen Kreis beim Race Across America (RAAM), einem Radrennen quer durch die USA, ebenfalls zugunsten der Palliativstation in die Pedale. Dafür, dass alle begeisterten Kicker auch in diesem Jahr nicht auf Ihre Gratis-Massage verzichten müssen, sorgt die Physiopraxis Vividum aus Kierspe. Und so reiht sich, dank der großen Solidarität aus vielen Richtungen, ein Highlight an das nächste, um auch den 4. Palli Cup wieder zu einem ebenso attraktiven wie unvergesslichen Erlebnis zu machen.

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