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28.09.2021, Lüdenscheid

Ruhestand ruft: Dr. Kehe würdigt scheidende Klinikdirektoren

Ehre, wem Ehre gebührt: Über ein halbes Jahrhundert haben unsere Klinikdirektoren Prof. Dr. Gerhard Heil, Prof. Dr. Johannes Friemann und Prof. Dr. Bernd Lemke die Geschicke ihrer Abteilungen Onkologie/Hämatologie, Pathologie und Kardiologie gelenkt und damit nicht nur zur positiven Entwicklung ihrer Fachbereiche, sondern auch der Märkischen Klinken maßgeblich beigetragen. In diesem Jahr noch ruft der wohlverdiente Ruhestand. Anlass genug, das hochkarätige Trio im Rahmen einer zwar corona-konformen, aber besonderen Veranstaltung gebührend zu verabschieden.

"Sie, meine Herren, haben viele richtungsweisende Entscheidungen getroffen mit dem Ziel, die Klinik so zu entwickeln, wie sie heute dasteht. Für Ihre großartige, unermüdliche Arbeit, die in all den Jahren sicherlich nicht immer eine leichte war, möchte ich Ihnen persönlich meinen Dank aussprechen. Sie haben unserer Klinik viele Jahre geschenkt und dabei viel Arbeit investiert. Ich denke, man kann das alles schwerlich in Worte fassen, was Sie in den Jahren ihres Schaffens geleistet haben", würdigte Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, in seiner Laudatio die scheidenden Chefärzte.

Natürlich spielte auf dem Sportplatz unterhalb des Hubschrauberlandeplatzes des Klinikums Lüdenscheid auch ein wenig Wehmut mit. Schnell aber kamen die Gäste auf andere Gedanken. Dafür sorgte ein zünftiger Gaumenschmaus des Küchen- und Service-Teams. An insgesamt sechs urigen und schmuck hergerichteten Ständen gab es deftige Spezialitäten aus den US-Südstaaten, garniert mit den passenden musikalischen (Jazz)-Klängen eines Live-Duos.

Die locker-launige Abschiedsveranstaltung - Dr. Kehe sprach im Vorfeld von einer "Herzensangelegenheit" - kam bei allen Kolleginnen, Kollegen und Weggefährten bestens an. Prof. Dr. Heil, Prof. Dr. Friemann und Prof. Dr. Lemke zeigten sich sehr angetan. "Ich hoffe doch sehr", sagte Dr. Kehe zum guten Schluss, "dass wir uns auch in Zukunft das eine oder andere Mal sehen werden. Das jedenfalls ist mein Plan. Und den möchte ich auch gern umsetzen." 

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