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14.10.2020, Werdohl

Förderverein stellte 25.000 Euro bereit

Neue Pflegearbeitswagen für die Intensivstation, eine höhenverstellbare Untersuchungsliege für die Ambulanz sowie einen Ganzkörpertrainer für die Geriatrie - Diese dringend benötigten Hilfsmittel konnte sich die Stadtklinik Werdohl durch eine Spende des "Gemeinnützigen Fördervereins für die Stadtklinik und das Seniorenzentrum" nun beschaffen. Peter-Wilm Schachta, Vorsitzender des Vereins, und sein Stellvertreter Dieter Gierse sind stolz, dass sie rund 25.000 Euro zur Verfügung stellen konnten, denn eines der Ziele des Vereins ist die Förderung des Wohlbefindens der dortigen Patienten sowie die Entlastung der Klinik-Mitarbeiter. Sehr zur Freude von Christine Lehnert, Verwaltungs- und Pflegedienstleiterin der Stadtklinik Werdohl, die die Arbeit des Fördervereins sehr zu schätzen weiß.

"Gesundheitsprävention ist für uns ein wichtiges Thema. Deshalb freuen wir uns sehr über die neuen Hilfsmittel, die unsere Mitarbeiter entlasten und Patienten bei der Genesung helfen", bedankt sich Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, für die großzügige Spende des Fördervereins. "Das Equipment ist auch schon voll im Einsatz und die Stadtklinik konnte bisher schon viele positive Erfahrungen sammeln", sagt Christine Lehnert.
Mit den insgesamt drei modernen Pflegewagen haben die Mitarbeiter der Intensivstation mobile Arbeitsplätze, die sie nach Bedarf aufrüsten und so die Patienten schnell und optimal versorgen können. In der Notfallambulanz freut man sich über die neue zweite Universalliege, die nicht nur über ein extra weiches Polster verfügt, sondern zudem auch noch elektrisch höhenverstellbar ist. Sie ermöglicht den Patienten, leichter auf- und abzusteigen und auch Pflegende können sich die Liege für ein rückenschönendes Arbeiten während der Behandlung auf ihre individuelle Arbeitshöhe einstellen. Um die Physiotherapien der älteren Patienten auf der geriatrischen Station zu unterstützen, hat der Verein zudem einen Liege-Cross-Trainer, den NuStep T5xr, gekauft. Mit diesem Ganzkörpertrainer werden die Hauptmuskelgruppen und das Herzkreislaufsystem der Patienten gestärkt, wodurch sich ihre Beweglichkeit verbessert und Schmerz und Steifigkeit vorgebeugt werden kann. "Die neuen Arbeitsmittel erleichtern die Arbeit unserer Pflegekräfte und Therapeuten deutlich", erklärt Lehnert freudig und bedankt sich ebenfalls ganz herzlich beim Förderverein, der die Stadtklinik regelmäßig bei wichtigen Projekten unterstützt.

"Wir möchten, dass unsere Spenden sowohl den Patienten als auch dem Personal zu Gute kommen, der Heilungsprozess unterstützt und die tägliche Arbeit erleichtert wird", erläutern Schachta und Gierse. "Mission erfüllt", können die beiden Glücksboten wieder einmal erfreut vermelden. Und das ist wohl ganz im Sinne der 150 Fördermitglieder und treuen Spendern. "Es ist ja schließlich unser Krankenhaus", betont Gierse. Und dafür sind sie mit ihren engagierten Mitgliedern immer auf der Suche nach neuen Ideen, wie sie Patienten und Mitarbeiter der Stadtklinik, als auch die Bewohner und das Personal des Seniorenzentrums Werdohl unterstützen können. Die Ehrenamtlichen freuen sich über jeden, der sich im Verein einbringen möchte. "Wer Lust hat, sich aktiv für das Wohl der Menschen einzusetzen, ist jederzeit bei uns willkommen", so Schachta. "Je mehr Menschen die Aktivitäten des Fördervereins finanziell unterstützen, desto mehr Maßnahmen können zum Wohl der Patienten und Bewohner erbracht werden."

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