Zu den Inhalten springen
23.09.2020, Lüdenscheid

Behandlungsmöglichkeiten beim Diabetischen Fuß

Geschwüre, chronische Wunden im Bereich der Füße und Unterschenkel oder Verformungen der Zehen - Das diabetische Fuß-Syndrom ist eine häufige Folgeerkrankung bei Diabetespatienten. Um umfassend über die Erkrankung zu informieren und moderne Therapiemöglichkeiten vorzustellen, lädt Priv.-Doz. Dr. Max Meyer-Marcotty, Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie am Klinikum Lüdenscheid, ganz herzlich alle Interessierten, Betroffenen oder Angehörige am Dienstag, den 29. September 2020, um 17:00 Uhr zu einem Online-Vortrag zum Thema "Diabetischer Fuß" über Zoom ein.

Bei der Entstehung des diabetischen Fußsyndroms spielt der jahrelang erhöhte Blutzucker der Betroffenen eine wesentliche Rolle. Denn dieser begünstigt Nervenschädigungen und das Abnehmen der Schmerzempfindlichkeit in den Füßen, sodass Betroffene Verletzungen oder Schmerzen an den Füßen nicht mehr richtig wahrnehmen können. Auf diese Weise können aus einfachen Verletzungen schwere Wunden entstehen. "Die Nervenschädigung kann auch Verformungen des Fußes und Fußskeletts nach sich ziehen. Aufgrund des verringerten Schmerzempfindens werden kleine Brüche, etwa im Bereich der Fußwurzelknochen, oft lange nicht bemerkt. Sie können zu akuten und chronischen Veränderungen der Fußgelenke führen, indem Knochen ab- und umgebaut wird und Gelenke versteifen. Das nennen wir auch Charcot-Fuß", weiß Dr. Meyer-Marcotty. Hinzu kommen Durchblutungsstörungen in den Beinen, was beispielsweise zu Wundheilungsstörungen und Schmerzen führen kann. "Auf lange Sicht können durch die Mangelversorgung auch ganze Gewebebezirke absterben", so der Experte.

Lassen sich solche Fehlstellungen oder Infektionen anderweitig nicht ausreichend in den Griff kriegen, kann ein operativer Eingriff notwendig sein, um die Deformation zu korrigieren oder die Ausbreitung des Infektionsherdes zu verhindern. In dem Online-Vortrag wird Dr. Meyer-Marcotty unter anderem auf diese chirurgischen Eingriffe eingehen und für Fragen der Teilnehmer zur Verfügung stehen.

Um an dem virtuellen Vortrag teilnehmen zu können, benötigen Interessierte die ZOOM-App, eine Software für internetbasierte Videokonferenzen. Diese ist sowohl für IOS oder Android kostenfrei herunter zu laden und sehr einfach in der Handhabung. Um die Zugangsdaten zu erhalten, wird zudem die Email-Adresse benötigt. Dafür können sich Interessierte unter 02351-463129 oder per Mail an plastische-chirurgie@klinikum-luedenscheid.REMOVE-THIS.de melden. Mit den Zugangsdaten für die Online-Veranstaltung können Teilnehmer sich dann wahlweise mit oder ohne Video oder auch nur über Telefon zuschalten. Natürlich werden die uns übermittelten Email-Adressen nicht weitergeleitet oder zu anderen Zwecken verwendet.

Kategorien: