Zu den Inhalten springen
19.08.2020, Lüdenscheid

Wenn die Haut zu groß geworden ist - Straffungsoperationen nach Gewichtsverlust

Ein Gewichtsverlust nach starkem Übergewicht ist zunächst einmal ein großartiger Erfolg - nicht nur optisch, sondern vor allem auch gesundheitlich. Doch wer stark abnimmt, hat mit überschüssiger Haut zu kämpfen. Wenn die Pfunde geschmolzen und zu viel Haut übrig geblieben ist, hilft oft nur noch eine Straffungsoperation. Aber welche Straffungsoperationen gibt es, wie ist das weitere Vorgehen, wenn man sich für eine Hautstraffungsoperation interessiert und werden die Kosten übernommen? Um diese und weitere Fragen zu klären, wird Priv.-Doz. Dr. Max Meyer-Marcotty, Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie am Klinikum Lüdenscheid, am Mittwoch, den 26.08.2020 ab 18 Uhr, live über den Facebook-Kanal und ab 18.30 Uhr über den Instagram-Kanal der Märkischen Kliniken GmbH zum Thema "Straffungsoperationen nach Gewichtsverlust" sprechen. Interessierte sind herzlich eingeladen über die Kommentarfunktion ihre Fragen zu stellen.

"Die Patienten fühlen sich in ihrem Körper nicht mehr wohl. Durch das starke Übergewicht wurde die Körperhülle gedehnt, das Bindegewebe ausgeleiert. Das lässt sich auch nicht mit Sport, bewusster Ernährung oder kosmetischen Behandlungen beheben", weiß Dr. Meyer-Marcotty. Seine Patienten kommen zu ihm, wenn sie sehr viel Gewicht verloren haben, oft 50 Kilogramm und mehr. Doch nach so einem massiven Gewichtsverlust sind häufig große Hautüberschüsse an Hüfte, Brust, Po, aber auch an Armen und Beinen vorhanden.

Aber die Patienten entscheiden sich nicht allein aus ästhetischen Gründen für eine Körperstraffung, denn die Hautüberschüsse führen auch zu körperlichen Problemen: Die Hautfalten reiben aufeinander und nässen, was zu Entzündungen, Juckreiz und Schmerzen führen kann. Betroffene sind in ihrem alltäglichen Leben oft stark eingeschränkt, die tägliche Körperhygiene wird durch das Zuviel an Haut erschwert und viele Sportarten sind zudem nicht möglich.

"Durch bestimmte Straffungsoperationstechniken können wir im Prinzip die Körperform wieder rekonstruieren", erklärt der Experte. Welche Operationstechnik und welche Schnittführung zum Zuge kommen soll, ist individuell unterschiedlich. Nach einer körperlichen Untersuchung und eingehender Beratung durch Dr. Meyer-Marcotty fertigt er ein Gutachten, das dann vom Patienten zur Bewilligung der Kosten bei der Krankenkasse eingereicht werden kann. "Beim Nachweis von medizinischen Gründen und funktionellen Beschwerden übernehmen die Krankenkassen in der Regel die Behandlungskosten", so Dr. Meyer-Marcotty.

Ist die Operation erst einmal überstanden, können sich die Patienten über ein großes Mehr an Lebensqualität freuen, das sie so erreicht haben.

Kategorien: