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19.02.2020, Lüdenscheid

Dr. Schimrigk wechselt nach Herdecke

Zum Sommer wechselt Dr. Sebastian Schimrigk, Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum Lüdenscheid, zum Krankenhaus in Witten-Herdecke. "Es ist der richtige Zeitpunkt für mich, um nochmal ein neues Projekt zu beginnen", begründet der 55-jährige Facharzt für Neurologie selbst seine Entscheidung, "der Abschied fällt mir nicht leicht".

Immerhin 13 Jahre leitete Dr. Schimrigk die Klinikabteilung am Klinikum Lüdenscheid und kann mit seinem Team auf einige positive Meilensteine zurückblicken. Bereits einen Monat nach seinem Start am Klinikum wurden die ersten vier Stroke-Betten für Schlaganfallpatienten eingerichtet. Heute verfügt das Klinikum über eine zertifizierte Überregionale Stroke Unit, eine auf Schlaganfall-Patienten spezialisierte Abteilung, mit acht verfügbaren Betten und dem höchsten Versorgungsstandard.

Auch für Patienten mit Multipler Sklerose baute Dr. Schimrigk mit seinem Team sehr schnell verlässliche Versorgungsstrukturen auf. Seit 2008 darf sich die Klinik für Neurologie bereits MS-Schwerpunktzentrum nennen und setzt neben der Behandlung auf die Information und Aufklärung von Patienten und Angehörigen. Bestes Beispiel ist der Multiple Sklerose Tag im Lüdenscheider Kulturhaus, der seit 12 Jahren als zum Angebot der Klinik gehört. "Wir bedauern es sehr, dass mit Dr. Schimrigk ein besonders engagierter Kollege das Ärzteteam des Klinikums verlässt", betont Dr Dieter Schnalke, Leitender Ärztlicher Direktor der Märkischen Kliniken.

Im vergangenen Jahr versorgte die Lüdenscheider Neurologie über 2.200 stationäre Patienten, davon rd. 800 Schlaganfallpatienten aus der Region, sowie 2.000 ambulante Patienten. "Für unsere Patienten wird die neurologische Versorgung in der gewohnt hohen Qualität weiter gehen", versichert Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung. Die Stelle für den Nachfolger wird in diesen Tagen ausgeschrieben.

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