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23.01.2020, Werdohl

Dr. Langner-Hülsmeyer übernimmt als Klinikdirektorin medizinische Leitung der Geriatrie

Zum Start in das neue Jahrzehnt hat sich die Abteilung für Geriatrie und Frührehabilitation der Stadtklinik Werdohl zum Teil personell neu aufgestellt. Dr. Anja Langner-Hülsmeyer tritt seit 1. Januar die Nachfolge von Dr. Magdalena Aniol an, die zum Ende des Jahres aus privaten Gründen in Ihre Heimatstadt Paderborn zurück kehrte. Mit Dr. Dan Helmer verstärkt zudem ein erfahrener Internist aus dem Marienhospital künftig als Oberarzt das Team der geriatrischen Abteilung.

"Wir freuen uns sehr darüber, dass Dr. Langner-Hülsmeyer, die sich schon als Oberärztin für den Aufbau und die Etablierung der geriatrischen Fachrichtung an der Stadtklinik eingesetzt hat, nun deren Leitung übernommen hat", betont Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkische Kliniken GmbH. Im Medizinischen Angebot des gesamten Unternehmens nimmt die Behandlung älterer Patienten vor dem Hintergrund des demografischen Wandels einen besonderen Stellenwert ein.

Vor diesem Hintergrund wurde auch im Jahr 2016 die Station an der Stadtklinik geschaffen. In den letzten Jahren zeigte sich, dass die Zahl der betagten Patienten in den Märkischen Kliniken steigt. Rund die Hälfte der Patienten der Stadtklinik Werdohl war zum Zeitpunkt der Eröffnung über 70 Jahre alt. Die Tendenz ist steigend. Und genau hier setzt das Angebot einer geriatrischen Station an, das speziell auf die Bedürfnisse älterer Patienten zugeschnitten ist. Die erst kürzlich renovierten 14 Einzelzimmer und 6 Doppelzimmer wurden so gestaltet, dass sie genügend Platz bieten, damit die Patienten sich beispielsweise mit einem Rollator fortbewegen können. "Die Stadtklinik Werdohl ist als kleines und überschaubares Haus mit kurzen Wegen, außerdem ein idealer Platz zum Genesen und Gesundwerden älterer Menschen", so Dr. Langner-Hülsmeyer als Fachärztin für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Geriatrie.

Dass die Zusammenarbeit aller Fachrichtungen beider Standorte (Stadtklinik und Klinikum  Lüdenscheid) der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung unserer Patienten ist, weiß auch Dr. Dan Helmer, der als Oberarzt nach der Schließung des Marienhospitals in die geriatrische Abteilung der Stadtklinik wechselte. "Es ist eine sehr ganzheitliche Betrachtung des Patienten", so Dr. Helmer. Denn, wenn die Patienten in der Geriatrie ankommen, haben sie aufgrund Ihres Lebensalters noch weitere, zum Teil schwere Erkrankungen im Gepäck, die während ihres Aufenthaltes mit in das Behandlungskonzept einfließen. Auch der Kontakt mit den hausärztlichen Praxen ist in diesem Zusammenhang wichtig.

Behandelt werden Senioren im höheren Lebensalter (in der Regel älter als 70 Jahre) mit akuten internistischen oder neurologischen Erkrankungen -  aber auch ältere Patienten, die nach einer Operation noch nicht so weit genesen sind, dass sie ins häusliche Umfeld zurückkehren können. Ziel ist es, die Selbstständigkeit in den Alltagsfunktionen zu erhalten oder wieder zu erlangen und eine Pflegebedürftigkeit zu verhindern. Ein Angebot, das sehr gut angenommen wird. Seit dem Bestehen ist die Abteilung für Geriatrie und Frührehabilitation voll ausgelastet. Insgesamt fast 2.300 Patienten wurden behandelt. 688 alleine im vergangenen Jahr. "Wir freuen uns, dass aus einer anfänglichen Vision eine gut angenommene Versorgung geworden ist und wir besonders den älteren Patienten hier im Hause etwas Gutes tun können, auch über die Grenzen von Werdohl hinweg", sagt Dr. Anja Langner-Hülsmeyer. Als Ärztin der ersten Stunde der geriatrischen Abteilung hat sie für eine Weiterentwicklung des Angebots ganz eigene Visionen. Welche genau, möchte sie noch nicht verraten. Eines aber steht fest: gemeinsam mit ihrem multiprofessionellen Team, bestehend aus Ärzten, speziell geschulten Pflegekräften, Therapeuten und Sozialarbeitern hat sie noch einiges vor.

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