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02.12.2019, Lüdenscheid

Interdisziplinäre Advents-Fortbildung am Klinikum Lüdenscheid & Kunst im Klinikum

GERD war der Hauptakteur am vergangenen Mittwoch, bei der interdisziplinären Advents-Fortbildung, zu der die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) des Klinikums Lüdenscheid geladen hatte. Nein, gemeint ist nicht der Lieblingsonkel oder der nette Nachbar. Mit GERD ist das Krankheitsbild der Gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) gemeint, eines der häufigsten, gastroenterologischen Krankheitsbilder, bei dem der Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre (Ösophagus) u. a. Sodbrennen als Leitsymptom verursacht.

Mit Beiträgen von Dr. Sybille Elies-Kramme, einer niedergelassene HNO-Ärztin aus Bielefeld, als auch den Lüdenscheider Klinikdirektoren, Prof. Joachim Teichmann (Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Endokrinologie) sowie Prof. Dr. Christopher Kelm (Klinik für Allgemein-, Viszeral- und spezielle Viszeralchirurgie) wurde die Thematik "Antirefluxdiagnostik und -therapie" aus der jeweiligen, fachlichen Sicht dargestellt. Das Programm richtete sich an Ärztinnen und Ärzte mit einem Interesse an den Fachrichtungen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO), Gastroenterologie (Magen-Darm-Trakt, und die verbundene Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse), als auch der Viszeralchirurgie (Bauchraum, Bauchwand, endokrinen Drüsen und Weichteile). Weil "die Erkrankungsrate ist in den letzten Jahren stark gestiegen ist und sich die Betroffenen zunehmend auch bei niedergelassenen HNO Ärzten vorstellen, möchten wir durch die Fortbildung das ermöglichen, was bei uns in der Klinik Alltag ist: Der Austausch mit Kollegen anderer Fachrichtungen und die Schulung des interdisziplinären Auges.", erklärte Dr. Benedikt Knof, Direktor der Klinik für HNO in Lüdenscheid Organisator der Fortbildung. Mit 31 Teilnehmern, war die Fortbildung gut besucht. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Qualitätszirkels der HNO-Ärzte statt, Weiterbildungspunkte konnten erworben werden.

Nach der Fortbildung und den fachlichen Informationen, war der Abend jedoch noch nicht vorbei. Bei Essen und Getränken wurde ein gemütlicher Rahmen für den weiteren Austausch geboten. Aber es ging nicht nur um Medizin. Umrahmt wurde das Get-Together von einer Vernissage. Dieser, inzwischen zur Tradition gewordene Höhepunkt, ist Teil der Reihe "Kunst im Klinikum" und ein besonderes Anliegen von Dr. Knof: "Wir wollen den Klinikalltag etwas aufhellen und bunter gestalten."
So wird seit Mittwoch eine Auswahl von Bildern der Schmallenberger Künstlerin Jutta Albers ausgestellt. Die Bilder sind mindestens ein Jahr lang in der Ambulanz der HNO zu sehen und können bei Interesse auch käuflich erworben werden.

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