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24.10.2019, Lüdenscheid

Plötzlicher Herztod - wie kann man sich davor schützen?

Allein in Deutschland sind vom plötzlichen Herztod jährlich rund 65.000 Menschen betroffen - jeder Dritte ist unter 65 Jahre alt. Um daher auf dieses wichtige Thema aufmerksamen zu machen und über Ursachen, Vorboten und Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären, lädt Dr. Christoph Solbach, Direktor der Klinik für Innere Medizin an der Stadtklinik Werdohl, im Rahmen der "Herzwochen" der Deutschen Herzstiftung, am Mittwoch, den 30. Oktober um 17 Uhr, alle Betroffenen, Angehörige sowie Interessierte zum Thema "Plötzlicher Herztod - wie kann man sich davor schützen?" in die DRK- Begegnungsstätte am Stadtgarten 1 in Neuenrade ein.

Im Rahmen der Kooperationsveranstaltung, die in diesem Jahr bereits zum 17. Mal in Zusammenarbeit der Märkischen Kliniken, der AOK-Nordwest und der Deutschen Herzstiftung stattfindet, möchte der Experte nicht nur Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie beim plötzlichen Herztod aufzeigen, sondern auch allen Besuchern erklären, wie jeder in einer solchen Notsituation, zum Beispiel durch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung,
erste Hilfe leisten kann.
"Die Ursachen für einen plötzlichen Herztod sind vielfältig." so Dr. Solbach. "Jede Erkrankung, die eine Herzrhythmusstörung auslöst, kann zur Gefahr werden. Deshalb ist es auch so wichtig, das jeder von uns regelmäßig seine Erste-Hilfe-Kompetenzen auffrischt."

Da die häufigste Ursache des plötzlichen Herztodes ein akuter Herzinfarkt darstellt, wird hier im Vortrag zudem ein besonderer Schwerpunkt auf dem Einsatz von Medikamenten, Stents und Bypass-Operationen liegen. Beleuchtet wird nicht zuletzt auch, wie jeder einzelne ganz persönlich durch eine gesunde Lebensweise zu seiner Herzgesundheit beitragen kann.

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