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28.05.2019, Werdohl

Neuer C-Bogen sorgt in Werdohl für modernste Röntgendiagnostik

Eine präzise und schnelle Röntgendiagnostik bei gleichzeitig geringer Strahlendosis - dies ermöglichen die vier neuen sogenannten "C-Bögen" der Märkischen Kliniken, von denen seit kurzem einer in der Stadtklinik Werdohl im Einsatz ist. Das moderne Medizingerät des Typs "Ziehm Vision" wird während Operationen an der Stadtklinik verwendet und erstellt in Echtzeit hochauflösende Röntgenbilder. Ein weiterer Vorteil des neuen C-Bogens: Er ist mobil für die bildgebende Diagnostik einsetzbar.

"Mit den neuen C-Bögen investieren wir rund 320.000 Euro in eine schnelle und präzise Diagnostik unserer Patientinnen und Patienten", erklärt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. Neben einer sehr geringen Strahlendosis sorgen die hochauflösende Röntgenbilder dafür, dass der Behandlungserfolg zu jedem Zeitpunkt des Eingriffs kontrolliert werden kann und so etwaige Korrekturen sofort vorgenommen werden können.

Auch Dr. Nobert Pittlik, Direktor der Klinik für Chirurgie an der Stadtklinik Werdohl, der den neuen C-Bogen sowie dessen Vorgängermodell täglich bei der operativen Versorgung von Knochenbrüchen und anderen Verletzungen verwendet, ist von dem modernen Gerät begeistert: "Ein Vorteil des Ziehm Vision ist vor allem die verbesserte Bildqualität, die insbesondere bei Operationen an der Wirbelsäule, aber auch an Armen und Beinen zu einem optimalen Behandlungsergebnis beiträgt".

Doch nicht nur für die Patienten der Stadtklinik, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit dem Gerät arbeiten, ergibt sich durch den neuen C-Bogen ein klarer Vorteil, wie Christine Lehnert, Verwaltungsdirektorin der Stadtklinik weiß: "Der neue C-Bogen hat ein geringeres Gewicht als sein Vorgängermodell und ist dadurch in der Handhabung für unserer Mitarbeiter einfacher als sein Vorgängermodell." Das moderne Medizingerät ist innerhalb des OPs sogar so gut manövrierbar, dass es auch ohne weitere Unterstützung von einer Person allein positioniert und bedient werden kann.

Seinen Namen hat der C-Bogen übrigens von dem C-förmigen Bogen, über den die Röntgenquelle und der Röntgendetektor fest miteinander verbunden sind. Durch diese Verbindung der beiden Elemente kann das Gerät horizontal, vertikal sowie um die Schwenkachsen bewegt werden und aus nahezu jedem Winkel Röntgenbilder eines Patienten erstellen.

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