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22.05.2019, Lüdenscheid

Märkische Kliniken investieren über 300.000 Euro in moderne Medizingeräte

Eine präzise und schnelle Röntgendiagnostik bei gleichzeitig geringer Strahlendosis - dies ermöglichen die neuen sogenannten "C-Bögen" der Märkischen Kliniken, von denen seit einigen Wochen drei im Klinikum Lüdenscheid und einer in der Stadtklinik Werdohl im Einsatz sind. Die vier modernen Medizingeräte des Typs "Ziehm Vision" und "Ziehm Solo" werden unter anderem während Operationen in Fachbereichen wie der Allgemein-, Gefäß-, Hand- und Unfallchirurgie verwendet und erstellen in Echtzeit hochauflösende Röntgenbilder. Ein weiterer Vorteil der neuen C-Bögen: Sie sind mobil einsetzbar und können daher nach Bedarf in verschiedenen Bereichen der Stadtklinik Werdohl und des Klinikums Lüdenscheid zur bildgebenden Diagnostik eingesetzt werden.

"Mit den neuen C-Bögen investieren wir rund 320.000 Euro in eine schnelle und präzise Diagnostik unserer Patientinnen und Patienten", erklärt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. Neben einer sehr geringen Strahlendosis sorgen die hochauflösende Röntgenbilder dafür, dass der Behandlungserfolg zu jedem Zeitpunkt des Eingriffs kontrolliert werden kann und so etwaige Korrekturen sofort vorgenommen werden können. Die moderne Technik trägt somit zu einem bestmöglichen Behandlungsergebnis und einer schnellen Genesung des Patienten bei.

Dr. Michael Klein, Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Spezielle Unfallchirurgie am Klinikum Lüdenscheid, der die neuen C-Bögen täglich bei der operativen Versorgung von Knochenbrüchen und anderen Verletzungen verwendet, sieht nicht nur einen ganz klaren Vorteil für die Patienten, sondern auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit dem Gerät arbeiten: "Die neuen C-Bögen sind in der Handhabung einfacher als ihr Vorgängermodell, da sie ein geringes Gewicht haben und sich leichter am OP-Tisch positionieren lassen", so Dr. Michael Klein. Auch sein Kollege Dr. Max Meyer-Marcotty, Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie am Klinikum Lüdenscheid, ist von der Benutzerfreundlichkeit der neuen C-Bögen überzeugt: "Die Geräte sind innerhalb des OPs so gut manövrierbar, dass sie auch ohne weitere Unterstützung von einer Person allein positioniert und bedient werden können", erklärt der Klinikdirektor.

Neben der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie der Klinik für Plastische Chirurgie profitieren auch viele andere Fachbereiche wie zum Beispiel die Klinik für Allgemein,- Visceral- und spezielle Visceralchirurgie und die Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Lüdenscheid von den neuen C-Bögen. So kommen diese unter anderem zum Einsatz, um anatomische Details wie Blutgefäße, Knochen, Nierensteine sowie die Lage von Implantaten und Instrumenten zu jedem Zeitpunkt während einer Operation erkennen und prüfen zu können.

Ihren Namen haben die C-Bögen übrigens von dem C-förmigen Bogen, über den die Röntgenquelle und der Röntgendetektor fest miteinander verbunden sind. Durch diese Verbindung der beiden Elemente kann das Gerät horizontal, vertikal sowie um die Schwenkachsen bewegt werden und aus nahezu jedem Winkel Röntgenbilder eines Patienten erstellen.

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