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10.04.2019, Märkischer Kreis

Auch Märkische Kliniken vom Warnstreik des Marburger Bundes betroffen

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat für Mittwoch, 10. April, zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen, der auch die Märkischen Kliniken betreffen wird. Hintergrund des Streiks sind die noch offenen Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in Bezug auf Entgelterhöhungen und Regelungen zur Gestaltung von Arbeitszeiten sowie Bereitschaftsdiensten für insgesamt 55.000 Ärzte an 500 kommunalen Kliniken.

Seit in der letzten Woche bekannt wurde, dass sich auch Ärzte aus den Märkischen Kliniken an dem Warnstreik beteiligen werden, laufen entsprechende Vorbereitungen. Planbare Eingriffe an diesem Tag wurden in Abstimmung mit den Patienten und den Fachabteilungen zum Teil verschoben. Patienten haben bereits neue Termine bekommen oder werden kurzfristig von den Ambulanzmitarbeitern der Märkischen Kliniken kontaktiert. Trotz des Warnstreiks sind sowohl die Versorgung von Notfällen als auch die Behandlung der bereits stationär aufgenommenen Patienten sichergestellt, betont Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung. Sollten längere Wartezeiten für Patienten entstehen, bitten die Märkischen Kliniken um Verständnis. Beginnen wird der Streiktag um 8.15 Uhr  mit einer Kundgebung vor dem Klinikum Lüdenscheid. Später erfolgt dann ein Bustransfer zur zentralen Warnstreikveranstaltung auf dem Römerberg in Frankfurt.


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