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17.07.2019, Werdohl/Lüdenscheid

Märkische Kliniken setzen auf standortübergreifende OP-Planung

Das Klinikum Lüdenscheid und die Stadtklinik in Werdohl arbeiten nun noch enger zusammen. Eine standortübergreifende OP-Planung soll vor allem die Stadtklinik bei personellen Engpässen unterstützen und so für mehr Flexibilität in der Versorgung chirurgischer Patienten sorgen.

"Mit der neuen standortübergreifenden OP-Planung unserer Häuser in Werdohl und Lüdenscheid können wir nicht nur eine stabile operative Versorgung für die Patienten der Stadtklinik sicherstellen, sondern auch den dort im OP-Assistenzteam tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Planungssicherheit verschaffen", erklärt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, und benennt damit die zwei wesentlichen Vorteile der seit Anfang des Jahres erfolgreich stattfindenden Zusammenarbeit der Stadtklinik Werdohl und des Klinikums Lüdenscheid. Konkret sieht das Konzept der standortübergreifenden OP-Planung dabei vor, dass Mitarbeiter aus Lüdenscheid bei personellen Engpässen in Werdohl kurzfristig einspringen und dort das OP-Assistenzteam rund um die Uhr unterstützen.

"Da wir der Größe der Stadtklinik entsprechend ein relativ kleines OP-Assistenzteam von sieben Personen haben, konnte es in der Vergangenheit durch Krankheitsfälle oder ein erhöhtes OP-Aufkommen immer mal wieder zu Engpässen kommen", so Christine Lehnert, Verwaltungs- und Pflegedienstleiterin der Stadtklinik. Mit der übergreifenden OP-Planung entspannt sich die Situation nun für alle Beteiligten. OP-Fachpersonal wie Anästhesieschwestern oder Instrumentierende werden dabei ganz flexibel aus dem großen Personalpool des Klinikums Lüdenscheid eingesetzt und können so einen 24-Stunden-OP-Betrieb in Werdohl sicherstellen.

"Unsere Mitarbeiter in Werdohl können durch das neue Konzept ihre Dienste nun mindestens drei Monate im Voraus planen und haben dadurch mehr Planungssicherheit", betont Angela Stroh. Sie ist seit Anfang des Jahres als Standortleitern des OP-Assistenzteams unter Leitung von Prof. Uhlig, Direktor der Klinik für Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Rettungswesen am Klinikum Lüdenscheid, für Werdohl zuständig. Wie Prof. Uhlig ergänzend erläutert, werden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Lüdenscheid selbstverständlich aktiv in den Entscheidungsprozess miteinbezogen, ob sie in der Stadtklinik einspringen oder nicht. Ein Modell, das gut funktioniert: "Wir haben bei unseren über 100 Mitarbeitern des OP-Assistenzteams aus dem Klinikum bisher eine große Bereitschaft und Flexibilität erlebt", so Uhlig.


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