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20.02.2019, Werdohl

Bodengleiche Duschen in der Stadtklinik Werdohl schaffen Patientenkomfort

Für junge und fitte Menschen ist das morgendliche Duschen eine ganz selbstverständliche Tätigkeit, doch gerade im Alter kann das Einsteigen in eine Dusche mit hohem Rand oder einer rutschigen Wanne zur Herausforderung werden. Damit sich alle Patienten während ihres Aufenthalts in der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation an der Stadtklinik Werdohl darüber keine Gedanken machen müssen, sind dort nun alle Zimmer mit bodengleichen Duschen ausgestattet. Die Hälfte aller Zimmer erhielt bereits zur Inbetriebnahme der Station im April 2016 die komfortablen Nasszellen, der Umbau der restlichen zehn Badezimmer erfolgte kürzlich.

"Gerade in Hinblick auf den demographischen Wandel stellen wir uns zunehmend auf die besonderen Bedürfnisse älterer Patienten ein", erklärt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. Die barrierefreien Duschen sind dabei ein weiterer Baustein. Mobilitätseingeschränkte Menschen können in den renovierten Badezimmern direkt mit ihrem Rollator oder ihrem Rollstuhl bis an die Dusche fahren. Auch Ulrike Tenbrock, die zurzeit Patientin in der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation in der Stadtklinik ist, ist von der bodengleichen Dusche überzeugt: "Man fühlt sich durch den ebenen, gefliesten Boden sehr sicher und hat viel Platz", erzählt die 89-Jährige begeistert. Überhaupt gefallen ihr die modernen Zimmer der Station sehr gut.

Christine Lehnert, Pflege- und Verwaltungsleiterin an der Stadtklinik freut sich sehr über die positive Resonanz und sieht ebenfalls einen klaren Qualitätsvorteil für die Patienten in der Akutgeriatrie: "Für uns war der Umbau der geriatrischen Station ein wichtiges Projekt. Wir sind froh dieses nun abgeschlossen zu haben", erklärt Lehnert und verrät ergänzend dass im Laufe des Jahres noch weitere Modernisierungsmaßnahmen in den Stationen und Ambulanzen der Stadtklinik folgen sollen. 

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