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19.12.2018, Lüdenscheid

Weihnachtsrituale in der Familie

„Welche Lieder dürfen in der Weihnachtszeit auf keinen Fall fehlen? Welche Tradition des Schenkens gibt es? Und wie wird bei Ihnen der Heilige Abend gestaltet?“ Diese und viele weitere Fragen rund um die Weihnachtszeit stellte Ansgar Röhrbein, Leiter des Märkischen Kinderschutz-Zentrums, am vergangenen Dienstag im Rahmen seines Vortrags der Veranstaltungsreihe „Dienstags in den Märkischen Kliniken“ seinem festlich gestimmten Publikum. In gemütlicher Runde unternahm der Referent gemeinsam mit seinen Besuchern eine gedankliche Reise in die eigene Kindheit, Gegenwart und Zukunft zum Thema Weihnachten. Für die richtige Einstimmung auf das große Fest durfte selbstverständlich auch die passende musikalische Untermalung der Veranstaltung mit Weihnachtsmusik nicht fehlen.


Viele Erinnerungen wurden an diesem Abend ausgetauscht – Während der eine mit großer Sehnsucht an das Aufstellen und Schmücken des Weihnachtsbaums zurückdachte, erinnerte sich der andere mit viel Freude an den besonders spannenden Moment kurz vor der Bescherung. Eine Besucherin berichtete von einer besonders schönen Tradition in ihrer Familie: Jedes Jahr brechen die Familienmitglieder einen Zweig von ihrem Weihnachtsbaum ab und legen diesen auf das Grab eines lieben verstorbenen Angehörigen.


Auch bei der Frage nach dem kostbarsten Geschenk, das die Besucher jemals bekommen haben, stahl sich ein Lächeln in das Gesicht einiger Veranstaltungsteilnehmer. „Ein Tretroller für Erwachsene“, erklärte eine Besucherin begeistert. Sie hatte sich schon seit ihrer Kindheit einen solchen Roller gewünscht und erst viele Jahre später das ersehnte Geschenk erhalten. Neben materiellen Dingen seien es aber vor allem „Gesundheit“ und „Zeit mit der Familie“, die ein besonders kostbares Geschenk darstellen, darin waren sich alle einig.

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