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14.12.2018, Lüdenscheid

Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren am Klinikum Lüdenscheid erneut zertifiziert

Eine Dialyse ist für viele Menschen mit Ängsten verbunden und bringt das gewohnte Leben aus dem Rhythmus - umso wichtiger, dass sich Patienten bei dieser oft langfristigen Behandlung auf eine ausgezeichnete medizinische Qualität verlassen können. Dass dies in der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren am Klinikum Lüdenscheid der Fall ist, zeigt einmal mehr die kürzlich erfolgte Re-Zertifizierung der Abteilung durch die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGFN) als sogenannte Schwerpunktklinik und Zentrum für Hypertonie. "Unsere Patienten können sich darauf verlassen, bei uns nach modernsten Verfahren und Therapiemöglichkeiten behandelt zu werden", so Prof. Dr. Jan Galle, Direktor der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren und Leiter des Hochdruckzentrums.

Während eine Zertifizierung als Schwerpunktklinik voraussetzt, dass die Klinik alle bestehenden diagnostischen und therapeutischen Verfahren im Bereich der Nierenheilkunde, wie zum Beispiel alle Formen der Nierenersatztherapie, alle Dialyseverfahren sowie andere Blutaustauschverfahren,  anbietet, müssen für die Zertifizierung als Zentrum für Hypertonie (Hochdruckzentrum) darüber hinaus alle Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie zur Behandlung des hohen Blutdrucks gegeben sein. Die Zertifizierung als Hochdruckzentrum erfolgt gemeinsam durch die DGFN und die Deutsche Hochdruckliga (DHL). "Wir sind stolz, bereits seit sechs Jahren als Schwerpunktklinik und nun seit drei Jahren auch offiziell als Hochdruckzentrum ausgezeichnet zu sein", erklärt Prof. Dr. Jan Galle.

Für die Re-Zertifizierung, die in enger Zusammenarbeit mit Susanne Mußmann, stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Qualitätsmanagement und Organisation, stattgefunden hat, wurde die Klinik von drei externen Auditoren einen Tag lang genau unter die Lupe genommen: Bereitschaftspläne wurden kontrolliert, Leistungszahlen gesichtet und auch Weiterbildungsmöglichkeiten sowie das Angebot eines 24.-Stunden Rufdienstes für Patienten mussten für die Zertifizierung erfüllt sein.

"Die erneute Zertifizierung der Klinik ist ein wichtiges Signal an unsere Patienten", ist sich auch Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, sicher. Er richtet seinen herzlichsten Dank daher an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur erfolgreichen Re-Zertifizierung beigetragen haben. Bereits seit vielen Jahren werden neben der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren, auch die Dialyse-Zentren der Märkischen Kliniken mit Standorten in Lüdenscheid und Iserlohn-Letmathe nach der aktuellen DIN-ISO Norm zertifiziert. Erst im Frühjahr dieses Jahres wurde hier das externe Qualitätsaudit wieder erfolgreich abgeschlossen.

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