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Klinik für Anästhesie und Schmerzmedizin

Schmerztherapie

Schmerzbehandlung
Schmerzbehandlung
Schmerzbehandlung

Die ambulante und stationäre Schmerztherapie bildet einen Schwerpunkt der Klinik. Hierfür steht eine Ambulanz mit speziell ausgerüsteter Technik und ausgebildeten Mitarbeitern für Patienten mit chronischen Schmerzen unterschiedlicher Ursachen zur Verfügung.

Meist besteht bei diesen Patienten schon längere Zeit ein Schmerzleiden, welches bisher nicht oder nicht ausreichend behandelt werden konnte. Beispiele hierfür sind chronische Rückenschmerzen nach Wirbelsäulenoperationen oder Schmerzen an großen Gelenken als auch Tumorschmerzen.

Klinikdirektor, Dr. med. Wolfgang Welke hat das spezielle Verfahren der Epiduroscopie, d.h. die Untersuchung und Behandlung der rückenmarksnahen Räume, weiter entwickelt und setzt nun auch moderne ultrahoch auflösende HD Lokal Endocope zur Behandlung von Vernarbungen und Verwachsungen im Wirbelkanal ein.
Nach Lokalisation von pathologischen Strukturen unter Kameransicht kann über den Arbeitskanal des Epiduroscopes gezielt ein Schmerzkatheter nach Adhäsiolyse (Lösen von Vernarbungen) im Schmerzfocus plaziert werden.

Die elektrische Stimulation im rückenmarksnahen Raum, im Bereich von Narben (nach Operationen) und nach Nervenverletzung sind ein weiterer Schwerpunkt der Klinik (PNFS - periphere Nervenfeldstimulation).  Die Hinterhauptsstimulation (ONS ) bei Kopf und Gesichtsschmerzen und die PNFS werden seit Jahren erfolgreich angewandt. 

Zur intensiven stationären Schmerztherapie in der Klinik steht eine Schmerzstation zur Verfügung. Außerdem gehörtauch ein eigener OP zur Durchführung von Neurostimulation und Implantation von Schmerzpumpen, so wie eine stark frequentierte Schmerzambulanz zur Schmerzklinik.

Die Schmerzklinik besitzt ein überregionales Einzugsgebiet und ist DGS Schmerzzentrum (s.u.).

 

 

Schmerz-Selbsthilfegruppe

Die Selbsthilfegruppe wurde auf Anregung von Herrn Dr. med. G. Schütze, Chefarzt der zentralen Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am Marienhospital Iserlohn-Letmathe und Kreiskrankenhaus Werdohl, am 7. September 1998 gegründet. Bei unseren monatlichen Treffen im Marienhospital kommen Patienten zusammen, die unter chronischen Schmerzzuständen leiden. Bei einigen Gruppenmitgliedern wurde ein SCS-System (Strom) oder eine Medikamentenpumpe (Opioide) implantiert.

Unsere Gruppe hat sich folgende Aktivitäten und Ziele gestellt:

  • Wir wollen Verständnis für chronisch Schmerzkranke wecken.
  • Wir wollen Verständnis für neue Behandlungsmethoden der Schmerzbehandlung erreichen.
  • Infoveranstaltungen für Patienten und deren Angehörige sollen über Wirkung und Behandlungsmöglichkeiten mit Schmerzmitteln informieren.
  • Desweiteren sollen folgende Themenbereiche abgedeckt werden: Reha-Maßnahmen, Renten-Angelegenheiten beim Versorgungsamt (z.b. Grad der Behinderung), Zuzahlung zu Arzneimitteln usw.

Am wichtigsten sind uns aber der Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Ermutigung. Wenn auch Sie unter chronischen Schmerzen leiden und sich einmal austauschen wollen, kommen Sie doch als Gast zu uns. Unsere Treffen finden an jedem 1. Montag im Monat um 13.30 Uhr im Raum U2.49 (Untergeschoss) im Marienhospital Letmathe, Hagener Straße 121, statt.

Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e. V. (DGS)

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e. V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der allen am Schmerz interessierten klinisch und praktisch tätigen Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten die Möglichkeit zur strukturierten algesiologischen Weiterbildung bietet. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e. V. mit Sitz der Geschäftsstelle in Kronberg besitzt durch die zahlreichen regionalen schmerztherapeutischen Kolloquien einen dezentralen föderativen Charakter. Dadurch konnte vielerorts die wohnortnahe Versorgung chronisch schmerzkranker Menschen mit Hilfe des interdisziplinären Ansatzes verbessert werden. Die Gesellschaft stellt zudem ein Bindeglied zwischen der fach- und hausärztlichen sowie der stationären Versorgung dar.

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) Iserlohn führt regelmäßig Schmerzkonferenzen und Veranstaltungen durch, in denen alle Ärzte, Physiotherapeuten, Psychologen und Psychotherapeuten ihr Wissen über diagnostische und therapeutische Maßnahmen im interdisziplinären Gespräch vertiefen können. Bei diesen Schmerzkonferenzen können Schmerzproblem-Patienten von ihren betreuenden Ärzten vorgestellt werden.

Klinikdirektor, Dr. med. W. Welke, Facharzt für Anästhesie, Intensivmedizin, Palliativmedizin, Schmerztherapie
und TCM Akupunktur, stellt regelmäßig neue Therapieoptionen und Techniken in den monatlichen
Schmerzkonferenzen vor.