Zu den Inhalten springen

Wenn das Schlucken zum Problem wird

Für uns Menschen ist das Essen und Trinken nicht nur lebensnotwendig, es hat auch einen hohen sozialen und kommunikativen Stellenwert. Trifft man sich mit Freunden, Verwandten oder Bekannten steht das Essen oder Trinken meist mit im Fokus, sei es in einem Café, Restaurant oder in der häuslichen Umgebung.

Es hängt also auch ein stückweit Freude und Lebensqualität davon ab und gehört zum täglichen Leben. Alters- oder krankheitsbedingt kann das Schlucken zu einem Problem werden, sodass eine ausreichende Nahrungsaufnahme ist nicht mehr möglich ist. Dies kann zu Mangelernährung, Austrocknung oder sogar zu einer Lungenentzündung führen. Die erhebliche eingeschränkte Lebensqualität hat häfig eine psychische Belastung zur Folge. Die häufigste Ursache für eine Schluckstörung ist ein Schlaganfall, aber auch andere neurologische Erkrankungen wie Schädel-Hirn-Trauma, ALS, Parkinson und Multiple Sklerose können eine Schluckstörung mit sich bringen. Weitere Ursachen können Entzündungen, Geschwulste, Tumore, Demenz oder Depression sein. Auch mit zunehmendem Alter kann die Nahrungsaufnahme zu Problemen führen. Der Vortrag soll über Schluckstörungen aufklären, Hilfestellungen zur Kompensation im Alltag geben und Alternativen aufzeigen, falls eine orale Nahrungszufuhr nicht mehr möglich ist.

  • Referentin: Clarissa Rettig
  • Raum Seminarzentrum (Haus 7)
  • Beginn: 18:00 Uhr
  • kostenfrei