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13.11.2017, Lüdenscheid

Wenn das Knie schmerzt

Mit seinem Vortrag „Das schmerzende Kniegelenk“ hatte Dr. Michael Klein, Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie/Spezielle Unfallfallchirurgie am Klinikum Lüdenscheid, offenbar den Nerv der Bevölkerung getroffen.  Die Kapelle des Haupthauses am Klinikum Lüdenscheid war am vergangenen Donnerstag fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Von der Diagnostik und den Ursachen für verschiedene Erkrankungen des Kniegelenks über Therapiemöglichkeiten und Operationsmethoden wie dem künstlichem Gelenkersatz, referierte Dr. Klein umfassend, leicht verständlich und gestaltete seinen Vortrag mit vielen Beispielen und kleinen Anekdoten aus dem Klinikalltag durchaus unterhaltsam. Kleine Abstecher in die Anatomie fehlten dabei nicht.

Sehr deutlich stellte Dr. Klein immer wieder die Wichtigkeit der gesamtheitlichen Diagnostik heraus. „Jeder Patient muss in seiner persönlichen Lebenssituation und seinem Leidensdruck individuell betrachtet werden Wir operieren keine Röntgenbilder“, betonte Dr. Michael Klein und ermutigte die Betroffenen im Gespräch mit dem behandelnden Arzt, ganz offen über all ihre Beschwerden zu sprechen.

Viele Fragen wurden bereits während des Vortrags beantwortet. Röntgen, CT oder MRT? Wann ist eine Operation sinnvoll, inwieweit erfolgsversprechend, unumgänglich oder gar überflüssig? Schränkt das künstliche Gelenk die Beweglichkeit ein und wie belastbar ist es?
In der angeregten und entspannten Atmosphäre hatten die Besucher keine Scheu auch im Anschluss an den Vortrag, ihre ganz persönlichen Fragen zu stellen. Zahlreiche Gespräche führten die interessierten Gäste mit dem Klinikdirektor und untereinander. Auch an dem Tisch, auf dem Gelenkprothesen zum Anschauen und Anfassen bereitlagen, herrschte reger Andrang.

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