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17.11.2016, Lüdenscheid

Körperstraffung nach überwundenem Übergewicht

Wer es schafft, starkes Übergewicht oder Adipositas zu überwinden und abzunehmen, hat bereits Außerordentliches geleistet  - sowohl für das eigene Körperempfinden als auch für die Gesundheit. Denn mit der Reduzierung des Gewichts sinkt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder Erkrankungen des Bewegungsapparates stark.
Allerdings bleiben nach dem Abnehmen überdehntes Gewebe und hängende Hautlappen zurück. Mit unterschiedlichen Straffungsoperationen verfügt die Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie/ Handchirurgie am Klinikum Lüdenscheid über verschiedenste Möglichkeiten, den Patienten nach einer starken Gewichtsreduktion wieder zu einem besseren Körpergefühl zu verhelfen.
In der Kapelle des Klinikums Lüdenscheid referierten Oberärztin  Dr.med. Petra Scheffer und  der Klinikdirektor PD Dr.med. Stéphane Stahl lebendig und laienverständlich über die modernsten Methoden und Techniken der Körperstraffung.
Durch ein so genanntes "Bodylift"  kann erschlaffte Haut und Fettgewebe am Rumpf und an den Extremitäten entfernt werden. Auch die Problemzonen wie Brust, Bauch, Oberarme oder Oberschenkel können gestrafft werden. Hierzu stehen verschiedene Verfahren und Techniken zur Verfügung,  die Dr. Scheffer ausführlich erläuterte. Welches Operationsverfahren in Frage kommt, hängt von der Gewichtsreduktion, von persönlichen Wünschen, aber auch der körperlichen Konstitution ab. "Es geht dabei nicht nur um die Form, sondern vor allem um die Funktion und damit um den Gewinn von Lebensqualität", so PD Dr. Stahl.  Denn Betroffene leiden häufig an Bewegungseinschränkungen, Entzündungen, Pilzinfektionen sowie unter psychischen Beeinträchtigungen.
Ob die Krankenkasse die Kosten für einen operativen Eingriff übernimmt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die Fachärzte der Klinik stehen Betroffenen jederzeit für eine Beratung  zur Verfügung.

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