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Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Operationen

Plastisch-rekonstruktive Chirurgie im Gesichtsbereich (Wiederherstellungschirurgie)

Plastische Chirurgie wird im Volksmund häufig als „Schönheitschirurgie“ missverstanden. Ästhetische Gründe können zwar eine OP begründen, meistens ist die plastische Chirurgie jedoch notwendig, um die Funktion von Organen wiederherzustellen, die durch Krankheit oder Unfall beschädigt wurden oder verloren gegangen sind. Diese so genannte Wiederherstellungschirurgie oder funktionell-ästhetische Chirurgie spielt an unserer Klinik die größte Rolle. Denn sie ermöglicht, dass Grundfunktionen, wie beispielsweise Schlucken und Sprechen wiederhergestellt werden, und dass der Patient – wenn auch mit Einschränkung – das normale Alltagsleben wieder aufnehmen kann.

Für die Rekonstruktion (Wiederherstellung) verloren gegangener Teile der Kopf-Hals-Region kommt die Transplantation von Geweben aus unmittelbarer Umgebung in Frage. Steht dabei jedoch nicht genügend gesundes Gewebe zur Verfügung, so wird von weiter entfernten Körperregionen transplantiert; oft vom Unterarm. Sind äußere Teile von Gesicht oder Hals verloren gegangen, so können wir häufig mit sehr feinen und spezialisierten OPs das Erscheinungsbild wiederherstellen ohne dass zu viele störende Narben zurückbleiben.

Zur funktionell-ästhetischen Chirurgie zählen auch zwei Eingriffe, die wir in unserer Klinik durchführen, um angeborene Fehlbildungen zu beheben: Otopexie und Septorhinoplastik. Erstere ist das Anlegen der Ohrmuscheln bei Kindern (Segelohren); der zweite Eingriff wird zur Begradigung der Nase durchgeführt, wenn beispielsweise die Nasenatmung erschwert ist.

Die OP-Teams sind sehr erfahren, da die Klinik seit über 20 Jahren auf dem Gebiet der ästhetisch-funktionellen Chirurgie arbeitet. Seit 1988 verfügen wir über die volle Weiterbildungsermächtigung in plastischen Operationen.