Zu den Inhalten springen

Klinik für Anästhesie, Operative Intensivmedizin, Schmerztherapie und Rettungswesen

Notfallmedizin

Notarztwagen

Die Anästhesisten des Klinikums Lüdenscheid besetzen rund um die Uhr als Notärzte zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF). Zum Ausüben des Notarztdienstes haben sie alle notwendigen und einige auch noch darüber hinaus weiterführend Zusatzausbildungen absolviert. Alle Notärzte des Klinikum Lüdenscheid nehmen regelmäßig am Notarztdienst als auch an speziellen fachlichen Fortbildungen, Einweisungen und Besprechungen teil.

Ein NEF (BMW X5, Eigentümer ist die Stadt Lüdenscheid) versorgt die Stadt Lüdenscheid und ist zudem für Teilstrecken der A45 zuständig. Gefahren wird das NEF von einem Rettungsassistenten der Feuerwehr Lüdenscheid, der am Einsatzort den Notarzt fachlich unterstützt. Das Einsatzgebiet des zweiten NEF (BMW X3, Eigentum ist der Märkische Kreis) umfasst Halver, Herscheid, Schalksmühle, Kierspe und Meinerzhagen. Die Fahrer sind Rettungsassistenten des Klinikum Lüdenscheid. Die Fahrzeuge sind unter anderem mit einem Defibrillator (elektrisches Herzwiederbelebungsgerät; Corpuls C3 bzw. Lifepack 12), einem Beatmungsgerät (Oxylog 1000), einem Baby-Notfallkoffer, sowie einem Erwachsenen-Notfallkoffer ausgestattet. Die Ausstattung wird durch den Märkischen Kreis geregelt, wobei die modernen, gängigen Ausstattungsstandards für alle Notarzteinsatzfahrzeuge des Märkischen Kreises einheitlich von dem Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes (Dr. D Wierich) vorgeschrieben wird.

Beide Fahrzeuge arbeiten mit einem modernen GPS-Navigationssystem. Der Einsatzort wird von der Kreisleitstelle über Funk an das GPS-Gerät gesandt, so dass auch bei unbekannten Einsatzorten eine schnelle Orientierung und Anfahrt möglich ist.

Für die Stadt Lüdenscheid ist der Rettungstransportwagen (RTW) in der hauptamtlichen Feuerwehrwache im Dukatenweg stationiert. Die RTWs zur Notfallversorgung des Märkischen Kreises befinden sich in den jeweiligen Städten und Gemeinden außerhalb Lüdenscheids. Dem Rettungswesen liegt das Konzept des Rendevouz-Systems zugrunde: Der Notarzt ist nicht mit auf dem RTW stationiert, sondern wird mit dem NEF mit Sonderrechtsanlage (Blaulicht, Martinshorn) zum Einsatzort gebracht und trifft dort auf den RTW.

Das Einsatzgebiet umfasst den südlichen Märkischen Kreis und betreut ca. 250.000 Einwohner notärztlich. Dabei kommt es jährlich zu rund 3.000 Einsätzen beider Fahrzeuge.
Einige besonders ausgebildete Notärzte nehmen an dem "LNA-Dienst" des Märkischen Kreises teil. Der "Leitende NotArzt" ist als medizinischer Fachkoordinator bei sogenannten Massenanfällen von Verletzten der medizinische Einsatzleiter und arbeitet mit den Einsatzleitern der Feuerwehr und der Polizei zusammen. Er untersteht dem Kreis, hier dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst.

Ärztlicher Leiter Notarztstandort

Jürgen A. Weber

Jürgen A. Weber

Telefon: 02351 46-66461
E-Mail: juergen.weber@klinikum-luedenscheid.REMOVE-THIS.de