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13.06.2017, Lüdenscheid

Forschung und Diskussion zum Wohle des Patienten

Mit dem Initiator des Westfälischen Kongresses für Elektrophysiologie stand am Wochenende ein medizinischer Experte im Mittelpunkt, der eindrücklich beweist, dass die Märkischen Kliniken medizinische Kompetenz groß schreiben: Prof. Dr. Bernd Lemke, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Klinikum Lüdenscheid. Bereits zum achten Mal fand der Kongress auf der Zeche Zollern in Dortmund statt - diesmal zusammen mit der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Leitende Kardiologische Krankenhausärzte e.V. (ALKK), deren Tagungspräsident und Vorstand ebenfalls Prof. Lemke ist. Ziel der jährlichen Veranstaltung ist es, das Wohl des Patienten unter den Gesichtspunkten moderner Forschung zu fördern und neueste Ergebnisse unter Fachleuten zu präsentieren und zu diskutieren.

Die ALKK als Arbeitsgemeinschaft der nicht-universitären kardiologischen Einrichtungen in Deutschland widmete sich aktuellen Themen wie das "Kluge Entscheiden" - hier geht es um das Vermeiden überflüssiger Diagnostik - oder um das Einholen einer ärztlichen Zweitmeinung bei Therapieentscheidungen. Weiterhin wurde  kontrovers und kritisch über die Themen Privatisierung und Digitalisierung im Gesundheitswesen diskutiert. Rund 200 Fachärzte aus der gesamten Republik beschäftigten sich mit dem aktuellen Forschungsstand rund um die Themen Vorhofflimmern, Herz-Rhythmusstörungen und Herzinsuffizienz. Die Fettleibigkeit (Adipositas) als häufiger Auslöser für Vorhofflimmern wurde beispielsweise von den Experten besonders beleuchtet.

Gemeinsam mit dem Mitinitiator Prof. Dr.Christian Perings, Leiter der Medizinischen Klinik I am Klinikum Lünen, hat Prof. Lemke es geschafft, eine Vielzahl angesehener Fachärzte und Kollegen zu gewinnen, die sich mit Vorträgen an diesem Kongress zu beteiligen. Rund 30 Kardiologen von München bis Hamburg und von Mönchengladbach bis Berlin waren mit ihren Vorträgen und Forschungsergebnissen in Dortmund vertreten.

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