Unternehmensverbund Märkische Kliniken GmbH
Institut für Pathologie
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Die Gründung des Institutes geht auf eine im Jahre 1967 abgeschlossene öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen Stadt und Kreis Lüdenscheid zurück, in der sich beide zum gemeinsamen Betrieb einer Prosektur verpflichtet haben.

Institutsleitung:

  • 1961 - 1969  Dr. med. Werner Leschke 
  • 1969 - 1972 Dr. med. Johannes Kuhnert & Dr. med. Clemens Voss (kommissarisch )
  • 1973 - 1985 Privat-Dozentin Dr. med. Ilse Kühl
  • 1985 - 2003 Professor Dr. med. Eckhart Böhm
  • 2003 - dito   Professor Dr. med. Johannes Friemann

Die Mitarbeiter des Institutes für Pathologie sind Begleiter der Patienten auf dem Weg zu Diagnose und Therapie.

Im Institut werden aspirierte Zellen (Feinnadelpunktkate), Körperflüssigkeiten (z.B. Ergüsse aus Körperhöhlen und Harnproben), Zellabstriche (beispielsweise von der Oberfläche des Gebärmutterhalses zur Krebsvorsorge), Zangen- und Stanzbiopsien (z.B. aus dem Bereich des Magen-Darm-Traktes, der Haut und der Atemwege) ebenso wie Operationspräparate aus verschiedenen Fachgebieten der Medizin makroskopisch und mikroskopisch untersucht, um entzündliche, degenerative und tumoröse Erkrankungen (gutartige und bösartige) gegeneinander abzugrenzen und differentialdiagnostisch einzuordnen.

Über die Untersuchungsergebnisse werden schriftliche Befundberichte verfasst und an diejenigen Ärzte weitergeleitet, welche die Patienten behandeln (die ärztliche Tätigkeit in der Pathologie ist somit ausschließlich konsiliar-ärztliche Tätigkeit). Ein Teil der Untersuchungsergebnisse wird in wöchentlichen klinisch-pathologischen Konferenzen mit Fachvertretern der verschiedenen Fachdisziplinen (Chirurgie (Allgemein- + Thorax-Chirurgie), Gynäkologie, Innere Medizin (Endokrinologen, Gastroenterologen, Onkologen, Pneumonologen) ausführlich diskutiert.

Im Rahmen der internen Qualitätssicherung des Klinikums werden im Institut für Pathologie im Auftrag der verschiedenen Kliniken jährlich ca. 70 Obduktionen durchgeführt.